Landwirtschaft

Mehr Milch für Bayerns Schulen

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Ab sofort können Kinder in Grund- und Förderschulen, Kindergärten und Häusern für Kinder einmal pro Woche kostenlos auch Milch, Käse, Joghurt oder Quark erhalten. Das hat Ernährungsminister Helmut Brunner in München mitgeteilt. Bayern nutzt damit die Möglichkeiten des gerade in Kraft getretenen EU-Schulprogramms, das bislang auf Obst und Gemüse beschränkte Angebot entsprechend zu erweitern. „Wir wollen unseren Kindern Milch und Milchprodukte als natürliche und gesunde Fitmacher und Energielieferanten für lange Schultage nahe bringen“, sagte der Minister. Milch, Käse, Joghurt und Quark liefern nach seinen Worten nicht nur alle notwendigen Nährstoffe für Kraft, Energie und Konzentration, sondern auch das für den Knochenaufbau wichtige Kalzium. Die jetzt erweiterte Angebotspalette sieht der Minister als Chance, den Kindern gesunde Ernährung noch schmackhafter zu machen. Ziel sei, den großen Erfolg des bisherigen Schulfruchtprogramms durch Milchprodukte noch zu steigern: Mehr als 700 000 Kinder an rund 7 100 Einrichtungen im Freistaat hatten im vergangenen Schuljahr wöchentlich frisches Obst und Gemüse erhalten. Zur Umsetzung des neuen Programms hat der Minister rund 6,7 Millionen Euro EU- und 4,7 Millionen Euro Landesmittel eingeplant.

Interessierte Einrichtungen können sich ab sofort mit einem der mehr als 130 zugelassenen Lieferanten in Verbindung setzen und den notwendigen Liefervertrag schließen. Der Einstieg ist jederzeit möglich. Eine Liste der zugelassenen Lieferanten sowie Detailinformationen gibt es unter www.schulprogramm.bayern.de.

Foto: Milch soll es zukünftig verstärkt an Bayerns Schulen geben.

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Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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