Corona-Krise

Medical Park zahlt 1,5 Millionen Euro Corona-Prämie

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Insgesamt 1,5 Millionen Euro zahlt Medical Park seinen rund 3.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern als Corona-Prämie aus. Pro Vollzeit­beschäftigten sind das 500 Euro. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben unter den schwierigen Bedingungen der Corona-Pandemie Großartiges geleistet“, sagt Ulf Ludwig, Vorsitzender Geschäftsführender Direktor (CEO) und Verwaltungsrat von Medical Park. „Ausnahmslos alle Berufsgruppen haben mit Engagement, Zuverlässigkeit und bisweilen auch enormer Kreativität dazu beigetragen, dass unser Unternehmen dieses außerge­wöhnlich schwierige Jahr vergleichsweise gut meistern konnte. Darauf ist die Unternehmens­leitung ebenso wie unser Gesellschafter, Ernst Freiberger, sehr stolz. Und deshalb haben auch alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht nur unseren ehrlichen Dank, sondern auch diese Coronaprämie wirklich verdient.“ Daher erhalte auch jeder Mitarbeiter unabhängig von Einkommen und Beruf die gleiche Prämie – nämlich 50 Euro für jeden Arbeitsmonat seit Pandemiebeginn im März bei einer Vollzeitbeschäftigung. Auch Mitarbeiter mit 450-Euro-Jobs erhalten eine Anerkennung in Höhe von 100 Euro für den Zeitraum März bis Dezember.

Gerade zu Beginn der Corona-Krise im März und April habe sich gezeigt, wie gut das Team funktioniere, so Ludwig. Da seien viele Kolleginnen und Kollegen ungeachtet persönlicher Ängste und ungeahnter privater Herausforderungen durch den Lockdown über sich hinaus­gewachsen. „Therapeuten halfen auf Covid-Stationen, ein Koch stellte zu Hause auf dem 3D-Drucker Schutzvisiere her, Haustechniker erfanden Schutzschirme für Einzeltherapien, Ärzte erstellten Video-Tutorials, Einkäufer besorgten mit großem Engagement Schutzaus­rüstung – solche Beispiele gab es zuhauf“, so Ludwig. „Das, eine exzellente Zusammen­arbeit der Standorte und eine sehr enge Kooperation aller Chefärzte mit der Verwaltung bei der Erarbeitung einer Strategie zum Umgang mit diesen Herausforderungen hat uns in die Lage versetzt, unseren Patientinnen und Patienten über den gesamten Zeitraum eine sehr sichere und medizinisch hervorragende Rehabilitation auch unter den erschwerten Bedingungen des Infektionsschutzes zu gewährleisten.“

Natürlich habe die Pandemie wirtschaftlich ihre Spuren hinterlassen. Medical Park sei weit davon entfernt, die für das Jahr 2020 ursprünglich gesteckten Ziele zu erreichen. Dennoch sei es besser gelaufen, als es zu Beginn der Corona-Krise zu befürchten stand. Und das sei in erster Linie dem Team von Medical Park zu verdanken, ist sich Ludwig sicher. Er wies auch darauf hin, dass das Vertrauen ineinander von Beginn an wechselseitig war. So hat Ernst Freiberger als Gesellschafter noch im März allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ungeachtet der damals noch völlig unbekannten Auswirkungen der Pandemie eine Job-Garantie gegeben. Das Unternehmen hat sehr große Anstrengungen unternommen, um die Arbeit der Mitarbeiter möglichst sicher zu machen. Es stellte frühzeitig ausreichend Schutz­materialien zur Verfügung. Mitarbeiter konnten auch für den privaten Gebrauch Desinfek­tions­mittel und Mund-Nasen-Schutz erhalten und sich jederzeit und mehrfach auf eine mögliche SARS-CoV2-Ansteckung testen lassen. Auch kostenlose Antikörpertests wurden unternehmensweit angeboten. „Wir wollten, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich auf Arbeit sicher fühlen. Im Gegenzug erhielten wir starkes Engagement und eine große Flexibilität“, resümiert Ulf Ludwig und ergänzt: „Mit diesem Team können wir jede Krise meistern.“

Foto: Medical Park – Ulf Ludwig, Vorsitzender Geschäftsführender Direktor (CEO) und Verwaltungsrat der MP Medical Park Holding SE
Foto: Hötzelsperger – Medical Park Kronprinz in Prien a. Chiemsee

 

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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