Tourismus

Marrakesch – Besuch in einer Königstadt

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Von Uschi Lang – Kann man die Königsstadt des Südens wirklich in vier Tagen erobern – ich war neugierig als ich das Angebot erhielt – mir die Stadt anzusehen; normalerweise sind vier Tage für mich zu wenig – aber „Probieren geht über Studieren“. Der Zeitpunkt war günstig, die passende Airline schnell gefunden und ab ging‘s in ein verlängertes Wochenende – nicht wissend – was mich erwarten wird – aber voller Neugier auf ein fantastisches (Kurz)Abenteuer im Orient.

Marrakesch, die Berbermetropole ist eine der exotischsten Städte Marokkos und faszinierendsten der Welt und gab Marokko seinen Namen. Die rote Stadt ist ein beliebtes Touristenziel und Ort mit Geheimnissen und Legenden aber auch die Stadt der Kontraste und Extreme. Gelegen im Schatten der höchsten Gebirgskette des Hohen Atlas, ist Marrakesch europäisch, orientalisch, arabisch aber auch modern und traditionell. Die Perle von Marokko hat über 900.000 Einwohner. Zur Bevölkerung zählen arabisch stämmige Marokkaner, Berber, Ausländer, Franzosen, Spanier, Italiener, Tunesier und Algerier, die arabisch, französisch, spanisch aber auch die Berbersprache beherrschen; die Staatsreligion ist der Islam. Rund 99% der Bevölkerung sind Muslime, 90% davon Sunniten, Christen, Juden, Schiiten und Bahai zählen zu den Minderheiten. Marokko‘s Staatsoberhaupt und Beschützer des Islams ist König Mohammed VI. Übrigens verzauberte die Märchenstadt im Laufe der Geschichte schon Schriftsteller, Musiker, Filmstars, Musikers und sogar Hippies.

Angekommen am internationalen und flächenmäßig zweitgrößten Flughafen Marokkos – Marrakesch Menara wartet schon ein Shuttle, um mich ins Hotel zu bringen. Schnell eingecheckt und los geht’s – um in den vier Tagen möglichst viel zu sehen.

Tag 1: Djemaa El Fna zentraler Treffpunkt und Freilichtbühne

Mein erstes Ziel – das „Herz von Marrakesch“ – DJemaa El Fna (Ort der Gehenkten) – der weltberühmte dreieckige Platz, an dem man Gaukler, Akrobaten, Wahrsager aber auch Märchenerzähler begegnet. Kein anderer Ort besitzt den gleichen Zauber, ein Menschengetümmel, bunte Märkte, kulinarische Gerüche oder Geräusch- und Farbenexplosionen. Nicht zu vergessen die Schlangenbeschwören, hüpfende (arme apathische) Äffchen, lärmende Straßenmusiker oder die aufdringlich fliegenden Händler. Garküchen, Freiluftrestaurants oder Saftstände runden diesen Jahrmarkt ab. Speziell abends hat man das Gefühl, Ameise zu sein, die sich durch Menschentrauben durchkämpft zur riesigen Freiluft- bzw. Zirkusarena DJemaa El Fna. Und unter dem Deckmantel nachts wirken die gebotenen Darstellungen noch bunter und geheimnisvoller.

Merkmal von Marrakesch – hier sind alle Hausfassaden rosa bis ockerfärbig. Die UNESCO erklärte den Platz zum „immateriellen Erbe der Menschheit“. Einen Überblick über das bunte Treiben „der Herzkammer der Medina“ verschafft man sich am besten bei Sonnenuntergang auf einer der vielen Dachterrassen – mit spektakulären Blick auf das Geschehen – in genüßlicher Verbindung mit einem duftend, traditionell zubereiteten Grüntee mit frischer Minze.

Die Zeit verrinnt hier wie im Fluge und schwups geht’s wieder zurück ins Hotel, um für den nächsten Tag ausgeruht zu sein.

Tag 2: Marrakesch beeindruckt mit Sehenswürdigkeiten

Gleich frühmorgens Innenstadtbesichtigung – zu Fuß, mit dem Taxi oder Fahrrad: ja Sie hören richtig. Pikala Bikes, ein Sozialprojekt zwischen Holland und Marrakesch macht‘s möglich. Man bietet professionelle Radtouren und dazugehörend einen Fahrradverleih auch für interessierte (Rad)Touristen an, die Lust verspüren, die Stadt „pedal“ zu durchradeln – aber Vorsichtnicht ganz ungefährlich bei der Fahrweise der Einheimischen!

Ich ziehe die klassische Weise vor – und beginne die Stadt per pedes zu entdecken und zwar an der Nördlichen Medina, ein eher ruhiges Stadtviertel: Moschee & Medersa Ben Youssouf – sie ist die größte des Maghreb, den Name hat sie von der nahe gelegenen Moschee. Ist eines der ältesten und mit seinen filigranen Stuckornamenten und Zedernholzarbeiten beeindruckendsten Bauten in Marrakesch. Durch einen etwas versteckten, jedoch von einer Muqaarnas-Kuppel bekrönten Eingang zur Mederesa, gelangt man in den marmorierten großen Innenhof der größten marokkanischen Koranschule (1960 eingestellt) mit einem rechteckigen Brunnenbecken. Gegenüber dem Eingang befindet sich die mit Mosaiken und Schnitzereien verzierte Gebetsnische.

Weiter geht’s an den Rand der südlichen Medina zum Bahia Palast (der Strahlende) Weltkulturerbe der UNESCO: dieser ehemalig größte Palast – im maurisch-andalusischen Stil errichtet – ist um einen großen Innenhof angelegt, denn zwei Brunnen schmücken. Erbaut wurde er im 19. Jahrhundert; die Innenhöfe sind begrünt. Man sollte für diese Besichtigung ca. zwei Stunden einplanen, denn 160 Räume & 8.000m2 Anwesens müssen einmal durchquert werden. Der Palast trägt den Namen der Lieblingsfrau des Großwesirs. 80 Konkubinen und vier Haupt-Frauen nannte er sein eigen. Besichtigt man den Palast, kann man sich in seinen ehemaligen Prunk von früher versetzen – ein Labyrinth aus Sälen, Hofgärten, Innenhöfen und Zimmern.

Sehenswert: der Empfangssaal, Ehrenhof mit einer grandios bemalten Holzdecke, welcher nur den Frauen des Wesirs vorbehalten war und die andalusischen Gärten des „Grand und Petit“ Riad in denen man u.a. Zitronen-, Jasmin- und Orangenbäume, Bambusse, Bananenstauden, Hibiskus, Zypressen oder Dattelpalmen bestaunen kann. Bei hohen Temperaturen fühlt man sich in diesen Gärten und Innenhöfen sichtlich wohl, sind die doch feucht und kühl und die Düfte wirken betörend.

Heute dient der Palast als Gästehaus (u.a.  für Staats- oder Ehrengäste wie u.a. Jackie und Aristoteles Onassis) und gehört offiziell dem königlichen Palast. Hier wurde auch der Film Laurence von Arabien gedreht mit Peter 0’Toole, der durch diesen Film Weltruhm erlangte.

Ein kurzer Abstecher – vor dem Lunch – führt zu den Saadier Gräbern. Diese historische Grabanlage wie die ganze Innenstadt gehören zum UNESCO Weltkulturerbe. Die zwei Mausoleen befinden sich in einem orientalischen Garten. Und weiter führt die Tour zum eindrucksvollen Ruinengelände El Badii (der Einzige) – seinerzeit die größte und schönste Palastanlage des arabischen Maghreb; sie galt als Wunder in der muslimischen Welt. Der Besucher kann nur erahnen, welch Prunk und Reichtum seinerzeit hier den Palast und alles drumherum schmückte – etwa mit Blattgold, Mosaike, Stuck, Edelsteinen oder weißer italienischer Marmor. Nach Fertigstellung des Palastes wurde der Hofnarr vom Erbauer, Ahmed dem Goldenen gefragt, wie ihm den dieses Prunkstück gefalle; der Hofnarr sagte ganz unverblümt: „Wenn der Palast einmal zerstört wird, wird nur mehr Erde, Steine und Bäume an den Prunk erinnern“. Und er sollte leider rechtbehalten!

Sehenswertes (in den Ruinen gefunden): die 900 Jahr alte Predigtkanzel (Minbar – im 12. Jahrhundert im spanischen Cordoba angefertigt) gilt sie als Meisterwerk der sakralen Holzschnitzkunst, Mosaikfragmente und Stuckarbeiten. Erhalten blieb der Innenhof, ein rechteckiges riesiges Wasserbecken, versunkene Gärten, unterirdisches Bewässerungssystem oder Sklavenquartiere sog. Höhlenwohnungen (wurden als Gefängnis benutzt). Beeindruckend bis zur heutigen Zeit die in den Himmel ragenden, riesig roten Palastmauern.

El Badii zeugt heute als ein Symbol der irdischen Vergänglichkeit. Ob das wohl ein Zeichen ist, daß die imposanten, hochmütigen und mit menschlichen Charaktereigenschaften ausgezeichneten Adebare auf den Mauersimsen die Gegend mit Argusaugen beobachten und hier ihre Nester bauen? Die Legende besagt, daß sie „Neugeborene“ bringen (also neues Leben symbolisch) – ja vielleicht auch eines Tages wieder „neues Leben“ in diese einst größte Palastanlage aus 1001er Nacht; möglicherweise warten sie den richtigen Zeitpunkt nur noch ab???

Jedes Jahr im Juni findet das Festival national des arts populaires statt und bringt so ein Leben in die imposanten Ruinen. Nach der anstrengenden Sightseeing-Tour – rund um die Märchenstadt  – gestärkt durch lecker marokkanische Köstlichkeiten – freue ich mich auf den Souk und schlendere – bewaffnet mit Geldbörse und Umrechner durch den farbenfrohen und quirlenden Markt; es ist schon ein besonderes Erlebnis einerseits Handeln, Kaufen, Schäkern, Staunen, Vorsicht walten zu lassen – und andererseits auch ein wenig traurig, wenn ich all die armen Tiere sehe – mir blutet das Herz;

Mit meinen vielen Einkaufssackerln bewappnet ging‘s via Taxi für 50 Dirham ins Hotel.  Ich fiel gleich ins Bett – denn der vorletzte Tag bricht an und es gilt noch so Vieles zu erkunden.

Tag 3: Andre Hellers magischer Ort – Anima Park und Freizeit

Hervorragend ausgeruht geht’s gleich wieder relativ früh los in den paradiesischen Garten des Universalkünstlers Andre Heller; 27 km außerhalb der Stadt im Ourika Tal und im Schatten des Hohen Atlas gelegen. Bequem mit dem Shuttle angereist war ich verblüfft, erstaunt und überrascht – ein Traum von einem exotischen Garten – sowas hatte ich auch noch nie gesehen; leider war kein Führer zugegeben, so mußte ich mich allein durchkämpfen mit Hilfe eines Prospektes; aber ich genoß die Ruhe und Stille, das Wasserrauschen, die Einzigartigkeit dieses Ortes und ließ keinen Stress hochkommen.  Flanierend auf schattigen Wegen zwischen Bäumen, Sträuchern, Blüten- und Duftwundern, Pavillons, Skulpturen und Werken von Keith Haring (Ausnahmekünstler USA) und Pablo Ruiz Picasso durch einen der schönsten Gärten der Welt – ich war sprachlos.

Dieser drei Hektar große magische Ort der Sinnlichkeit, Freude und Inspiration ist einfach Etwas ganz Besonderes – man kann es kaum beschreiben – man muss es auf sich wirken lassen; relaxt auf einer Hängematte, hatte ich auch noch einen atemberaubenden Blick auf das Atlasgebirge mit dem 4.167m hohen Jbel Toubkal.

Es war schon etwas Einzigartiges dieser Ausflug; kurz vor der Abreise – kam noch Freude auf, denn Meister Heller persönlich war im Park zugegen. Er war sofort für ein Foto bereit – plauderte auch kurz mit mir und war gut gelaunt – ich habe mich sehr gefreut – einen großartigen Menschen und Multimediakünstler – nicht nur in Wien – sondern auch in Marokko getroffen zu haben.

Auf die Uhr geschaut, die Zeit rennt und rennt – manchmal möchte man sie anhalten – ich mußte zurück; am Nachmittag hatte ich noch ein wenig freie Zeit; nach einem erfrischenden Poolbad – Fahrt zum Souk – natürlich zum Shoppen – war‘s schon wieder Abend.

Diesmal Abendessen in der Neustadt – es war wie jedes Essen zuvor –  eine Gaumenfreude und abwechslungsreich – speziell das Showprogramm mit Bauchtanz; wieder im Hotel, schlief ich gleich ein und träumte von einem unvergeßlichen Abenteuer im größten Botanischen Garten der Welt und Andre Heller – gibt’s was Schöneres?

Tag 4: Letzter und anstrengendster Tag mit Ziel Essaouira

Der Shuttle war ziemlich eng und fast fünf Stunden Fahrt war auch nicht ohne, zumal meine Knie nicht die besten sind – aber mit Pausen und Zwischenstopp ging‘s einigermaßen z.B. bei den Baumziegen, die auf Arganbäumen und Sträuchern (aus Hunger, weil es am Boden fast nichts zu fressen finden) balancieren oder einer Haremsgruppe von Kamelen, die gerade ihre Freizeit genossen.

Kurz vor Essaouria kurzer Stopp bei der Arganöl Frauenkooperative, um sich einen Einblick über die Herstellung und Verarbeitung des kostbaren Öls – „das Gold Marokkos“ – zu verschaffen. Es stammt von den Kernen des Arganbaumes, der nur im Südwesten Marokkos wächst. Die UNESCO hat vor Jahren das Gebiet zum Biosphärenreservat erklärt. Der „Lebensbaum“ kann bis zu 450 Jahre alt werden und ist vom Aussterben bedroht. Verwendet wird das Öl für Haare, Haut und Gesundheit.

Weiterfahrt nach Essaouria, dem pittoresken Fischerstädtchen an Marokkos Atlantikküste. Viele Künstler, Aussteiger und Hippies siedelten sich hier an (wie Bob Marley oder Winston Churchill); kurz nachdem Jimi Hendrix 1969 zum ersten Mal hier war – im drei Kilometer entfernten Dorf Diabat in einer Hippiekolonie. Auch Orson Welles trug zur Bekanntheit bei, wurde doch ein Teil seines Films Othello hier gedreht.

Es ist eines der lässigsten Städte mit weiß blau gestrichenen Häusern, einer portugiesischen Festungsanlage, an deren sich die Wellen des Atlantiks brechen und einem quirligen Fischerhafen, wo man das Gefühl hat, sich mitten im Hitchcock-Streifen „die Vögel“ zu befinden  – die Möven fliegen hier in Scharen den Menschen über die Köpfe hinweg und rund um den Hafen auf Suche nach Fisch – sarkastisch gesagt – kommt es fast einem „Angriff der Vögel“ gleich!

Nach Ankunft mit dem Bus, kann ich schon die malerische Medina sehen (seit 2001 UNESCO Weltkulturerbe); zu deren Füßen sich ein Traumstrand ausbreitet (zweifelsohne der schönste Marokkos). Da leider wieder kein Führer zur Hand war, mußte ich mich selbst durchwurschteln – war ja gar nicht so schwer, es gibt immer hilfsbereite Menschen, die Auskunft geben, so sie mich verstanden und ich sie;

auf meinem Spaziergang durch das romantische Fischerdörfchen zu sehen u.a.:  Porte de la Marine (Hafentor – verbindet den Hafen mit der Stadt),  Zollgebäude (hier finden Fischauktionen statt), Scala du Port (die Befestigungsanlage) – durch die Porte de la Marine kommt man zum oberen Teil der mit Zinnen und Warten bewehrte Scala. Sie diente der Hafenverteidigung – alte Kanonen mit Waffen verziert, deren Mündungen auf die der Stadt vorgelagerten Insel gerichtet sind (Iles de Mogador – war damals Quarantänestation für Pestkranke) – hervorragende Aussicht vom Festungsturm aus auf die Stadt, Hafen, Bucht und Inseln, Musee Sidi Mohammed Ben Abdallah (archäologische Funde, Musikinstrumente, alte Fotografien, Teppiche, Möbel oder magische Symbole), den bunten Souks und den vielen kleinen Galerien.

Bevor ich aber dieses idyllische Städtchen ungern verlasse, muß ich unbedingt noch an den Strand. Der Boulevard Mohammed V. verläuft von der Medina parallel zur Strandpromenade – ich ließ es mir nicht nehmen, einmal kurz einzutauchen in die salzigen Fluten – etwas frisch, aber im Meer gewesen – für uns Österreicher ein Highlight.

Noch in einem der vielen Cafes an der Promenade einen Chai trinken, um den letzten Tag genüßlich mit vielen Eindrücken von Essaouria ausklingen zu lassen; das Leben kann so schön sein, man muß es nur zulassen – aber leider ein Blick auf die Uhr, holt mich zurück in die Wirklichkeit. In schnellen Schritten zum Shuttle und Rückfahrt ins Hotel – denn der morgige Tag beginnt um 3.00 früh – „trop tôt – au revoir perle noir“.

Fazit:

Wer Marokko bereist, begegnet krassen Gegensätzen. Und mitten drin befindet sich die farbenprächtige Stadt Marrakesch, die kaum zu toppen ist: mit bunten pulsierenden Markten auch Souks genannt, den vielen Palmen (als ob sie die Stadt bewachen), berauschenden Düften, spektakulären Sonnenuntergängen, die man am besten mit traditionellen Tee und frischer Minze genießen soll, man das Flair der alten Königsstadt spürt oder wenn einem die marokkanische Küche mit all ihren Köstlichkeiten in seinen Bann zieht – spätestens dann weiß man, hier ist man angerkommen, in der roten Stadt & Perle des Südens, die eine schon fast unheimliche Anziehungskraft auf Einheimische sowie Touristen ausübt. Einmal in Marrakesch gewesen – läßt einem das Land aus 1001er Nacht nie mehr los. Ein Wiederkommen ist vorprogrammiert, denn Marokko hat noch viel mehr zu bieten, man muß nur genug Zeit mitbringen.

Marrakesch respektive Marokko ist immer eine Reise wert – es ist faszinierend und hat mich in seinen Bann gezogen – ich komme gerne wieder!Einige Reiseinfo:

Fluglinie:

Air Arabia Direktflug Wien-Marrakesch-Wien; die Airline kann man bestens empfehlen, denn hier gibts keine “KLASSEN(SITZ)UNTERSCHIEDE” und die Crew ist aufmerksam den Fluggästen gegenüber https://www.airarabia.com/de

 Freitzeit:

Anima Parc und Restaurant – Andre Heller’s ”Le retour du paradis”

https://www.anima-garden.com/besuchen/

Eintritt: 120 Dirham, Jugendliche 12-16 Jahre 6 Dirham, Kinder bis 12 Jahre haben freien Eintritt

Der kostenlose Shuttle fährt mehrfach täglich von der Medina nach zum Anima Parc;

 Gnaoua Festival in Essaouria  

Das Festival ist ein abwechslungsreiches Musik-, Kunst- und Kulturfestival, das in der marokkanischen Hafenstadt Essaouria stattfindet

https://www.festicket.com/de/festivals/gnaoua-festival

Festival national des arts populaires in El Badii (Marrakesch) älteste Festival Marokkos

https://visitmarrakech.ma/events/51eme-edition-du-festival-national-des-arts-populaires

 Offizielles Touristen-Informations-Büro für alle Fragen vor Reiseantritt:

www.visitmorocco.de    Tel. +49 (0)211- 37 05 51

Arganöl Frauenkooperative in Marokko Douar Aït Sraidi Lahrarta 44000 Ounara – Essaouira, Maroc  https://coopmarjana.com/fr/

Pikala Bikes (Fahrrad)Sozialprojekt zwischen Marokko und Holland

https://pikalabikes.com/Tel. /Whats App: 00212-6-89413915;

Jugendliche werden hier beschäftigt. Zur Unterstützung und Finanzierung der sozialen Ziele werden professionelle Radtouren durch die Stadt und ein Fahrradverleih angeboten.

Restaurants & Hotels: alle hervorragend und empfehlenswert

Assyl im Hotel Selman http://www.selman-marrakech.com/en/restaurants-marrakech/assyl.html

Le Salama in der Medina m.me/lesalamamarrakech/ https://www.facebook.com/pg/lesalamamarrakech/about/

Parc Anima Restaurant (siehe Anima Park) https://www.anima-garden.com/besuchen/

  Comptoir Darna  Neustadt mit Showeinlagen & Bauchtanz http://www.comptoirmarrakech.com/resaresto/en geöffnet ab 19.30 Uhr

5*Hotel Atlas gegenüber ist der Sandstrand in Essaouria mit Restaurant www.hotelsatlas.com

5*Hotel Kenzi Menara Palace www.kenzi-hotels.com/menarapalace@kenzi-hotels.com (Stadtrand) & Restaurant

4*Hotel & Restaurant Riad Angsana (traditionell marokkanisches Haus) Medina: https://www.angsana.com/en/morocco/riads-collection-marrakech-morocco

Ein Taxi kostet von der Medina bis ins Hotel ca. 5 Dirham

Währung: marokkanische Dirham, 1 Euro = 10,63 MAD/1 Dirham = 100 centimes

Geld: außerhalb der großen Städte – sollte man Bargeld mithaben, sonst steht fast überall ein Bankomat; auch Kreditkarten werden akzeptiert

Beste Reisezeit: Marokko als Reiseland im Norden der Frühling und Herbst, vom Dezember bis Mitte Februar regnet es öfters, der Süden hingegen kann auch im Winter besucht werden

Küche: geprägt von andalusischen, sizilischen und arabischen Einflüssen – äußerst schmackhaft: zB. Brochettes (Fleischspieß), Couscous, Harira (Suppe), Kefta (Faschierte Bällchen), Khobz (Brot), Merguez (Würstchen), Poulet (Huhn), Tajine (Eintopf), Fische, Obst oder der immer frisch zubereitete O-Saft

Ein paar Wörter aus dem Arabischen:

As-salam-aleikum Friede sei mit Dir/Besslama auf Wiedersehen/Naam ja/Lä nein

Min fadla bitte/Schukran danke/Hamdullah Gott sei Dank

  Bilder: fotocredit: R.Flucke/ifpa

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

1 Kommentar

  • diese Geschichte liest sich sehr spannend – es macht Lust zum Verreisen in das Land – leider bekommt man in Reisebüros kaum sowas zu hören; bitte überraschen Sie uns noch mit vielen dieser Stories; super sind auch die Bilder zu Ihren Artikeln;

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