Brauchtum

Maidultfestzug beim Dreiflüssegau

Es war frisch, aber es blieb trocken. Das war eine der wichtigsten Nachrichten am Ende des Passauer Maidultfestzuges. Nach dem Festgottesdienst im Passauer Dom St. Stephan setzte sich am ersten Maidultsonntag der Trachten- und Schützenumzug durch die Passauer Altstadt, entlang der Donau bis hinauf zum Ludwigsplatz in Bewegung.

Rund 3000 Teilnehmer in insgesamt 118 Trachten- und Schützenvereinen, sowie Brauchtumsgruppen zählte der diesjährige Trachten- und Schützenumzug in Passau, der damit der zweitgrößte in Bayern ist. Dabei kommen die Teilnehmer nicht nur aus den niederbayerischen Trachten- und Schützengauen, sondern traditionell nehmen auch viele Trachten- und Folkoregruppen aus dem benachbarten Österreich und Tschechien, sowie aus den Partnerstädten Passaus am Maidultfestzug teil.

Bereits vor dem Festzug waren die Trachtler und Schützen zum Festgottesdienst im Dom St. Stephan zusammengekommen, den Domkapitular Gerhard Auer und Trachtenpfarrer Josef Tiefenböck mit den Trachtlern feierte. Musikalisch wurde der Gottesdienst durch die Männerchöre D’Freudenseer Raßreuth, Freyung / Herzogsreut und Haus im Wald, sowie durch die Trachtenkapelle D’Freudenseer, den Soizweger Zwogsang und den Sandbacher Dreigsang musikalisch gestaltet.

Bericht und Bilder: Christoph Hauzeneder, Gaupressewart Dreiflüssegau Passau e.V.

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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