Kirche

Maiandacht in Steinkirchen

Vor der Kirche St. Peter in Steinkirchen konnte heute Diakon Günter Schmitzberger im Freien eine Maiandacht durchführen. Dabei wurde er musikalisch begleitet von Hubert Huber am Keybord und Bernadette Stuffer an der Klarinette. Die Maiandacht musste witterungsbedingt in den Vorwochen immer wieder verschoben werden, doch heute passte alles und so konnte die Maiandacht noch im Monat Mai unter der großen Linde vor einer der am schönsten gelegenen Kirchen im Landkreis Rosenheim stattfinden. (Diese jetzige Linde wurde übrigens 1929 gepflanzt. Dort stand bis zu einem heftigen Sturm eine 500 Jahre alte Linde, die diesem zum Opfer fiel.) Die katholische Kirche betrachtet Maria als die wichtigste unter allen Heiligen. Darum wird Maria in besonderer Weise verehrt. Aus dem farbenfrohen Aufblühen der Natur in dieser Zeit ergibt sich die Mariensymbolik des Monats Mai. Die Blumen und Blüten symbolisieren Maria in ihrer Gnadenfülle; sie wird als “die schönste Blume” besungen. Bereits seit dem Mittelalter entwickelte sich eine besondere Marienverehrung im Monat Mai. Vom 17. bis zum 19. Jahrhundert entwickelt sich der Monat Mai immer mehr zum Marienmonat. In Deutschland fand die erste Maiandacht 1841 im Kloster der Guten Hirtinnen in München-Haidhausen statt. Papst Paul VI. empfahl in seiner Enzyklika „Menso maio“ („Im Monat Mai”) vom 1. Mai 1965 die besondere Verehrung Marias in diesem Monat. In der Enzyklika schreibt er, es sei „eine teure Gewohnheit Unserer Vorgänge, diesen Marienmonat zu wählen, um das christliche Volk zu öffentlichem Gebet einzuladen, sooft die Nöte der Kirche oder eine drohende Weltgefahr dies verlangten”.

Die musikalische Gestaltung übernahmen Hubert Huber am Keybord und Bernadette Stuffer an der Klarinette.

Fotos: Rainer Nitzsche

Über den Autor

Rainer Nitzsche

Als Webseiten-Entwickler bin ich für die Gestaltung und den technischen Betrieb dieser Plattform verantwortlich und versuche, die Seite ständig aktuell und zeitgemäß zu halten.

Als Reportage-Fotograf möchte ich mit wenigen Bildern wiedergeben, was als geschriebener Text vielleicht Bände füllen würde. Es geht um Ereignisberichte in Bildern. Es gilt, schrittweise und in den richtigen Momenten Entwicklung und Ablauf von Ereignissen festzuhalten, die schließlich in einem Höhepunkt gipfeln. Das bedeutet, meine Fotografien sind sehr oft weniger formell und zeigen den Charakter der Menschen eher in einer pose-freien, authentischen Weise, die nicht inszeniert ist.
Mehr Fotos finden Sie auch auf meiner Webseite unter www.rainernitzsche.de

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