Brauchtum

Maiandacht des Trachtenvereins D’Holzlandler Pleiskirchen

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Am Muttertags-Sonntag, 09. Mai 2021, fand die traditionelle Maiandacht des Trachtenvereins D’Holzlandler Pleiskirchen/Lkrs. Altötting in der Pfarrkirche von Pleiskirchen statt. Aufgrund der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Beschränkungen bildete diese feierliche Zusammenkunft die erste Veranstaltung, die der Verein in diesem Jahr durchführen konnte. Zahlreiche Mitglieder in Festtracht sowie zusätzliche Kirchenbesucher füllten unter Einhaltung der Corona-Vorschriften den Kirchenraum und Vorstand Georg Englsperger begrüßte zu Beginn der Andacht die Gläubigen, verbunden mit einem besonderen Dank an die Mütter an ihrem Ehrentag. Im Mittelpunkt der Feier stand das Gnadenbild ‚Maria Knotenlöserin‘, das um 1700 in Augsburg geschaffen wurde und die Mutter Gottes als Zeichen des Heils und Neubeginn zwischen Himmel und Erde zeigt – passend zur Hoffnung auf einen baldigen gesellschaftlichen Aufschwung nach der Corona-Pandemie. Die Texte und Fürbitten lasen Wortgottesdienst-Leiterin Evi Kasmannshuber und Martina Wagner aus den Reihen der Trachtler-Frauen. Den musikalischen Rahmen bildeten Theresa Burgstaller und Bettina Götz mit feinen Harfenklängen sowie Michaela Straßer an der Orgel, die die Lieder musikalisch anstimmte, da corona-bedingt noch kein Gesang möglich war. Alle Teilnehmer hatten zudem Texte zum Mitbeten und weiße Bänder erhalten, die sie – verknotet – zum Schluss am Marien-Seitenaltar ablegten. Mit dem Segensgebet und der festlichen Orgel-Musik zu ‚Maria breit den Mantel aus…‘ klang schließlich die Maiandacht in der Pfarrkirche aus.

Text/Fotos: Trachtenverein Pleiskirchen

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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