Gastronomie & Wirtschaft

LKR Rosenheim: 2 Millionen Euro Städtebauförderung

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Mit mehr als 70 Millionen Euro fördern Freistaat und Bund in diesem Jahr Umbaumaßnahmen im gesamten Freistaat Bayern. Davon gehen allein insgesamt 2.250.000 Euro an fünf Kommunen im Landkreis Rosenheim. „Mit den Mitteln aus dem Bund-Länder-Städtebauförderprogramm „Stadtumbau“ kann in der Gemeinde Kiefersfelden zum Beispiel eine Gewerbebrache im Ortskern umgenutzt werden. In Prien am Chiemsee hingegen wird die Förderung zur Erneuerung des Bahnhofsumfelds benötigt“, erklären die Landtagsabgeordneten Otto Lederer und Klaus Stöttner.

„Der finanzielle Zuschuss des Bayerischen Landtags erleichtert es den Kommunen, die Innenstädte und Ortsmitten zu modernisieren und dadurch neu zu beleben“, so Otto Lederer. Damit steige laut Klaus Stöttner auch die Lebensqualität für die Bürgerinnen und Bürger vor Ort.

Bayernweit stehen im Städtebauförderprogramm „Stadtumbau“ in 2018 über 70 Millionen Euro für 146 Kommunen zur Verfügung. Gemeinsam mit den Investitionen der Gemeinden ergibt sich damit ein Gesamtinvestitionsvolumen von fast 95 Millionen Euro. Wesentliche Förderschwerpunkte sind in diesem Jahr die bauliche Anpassung der städtischen Infrastruktur, die Wiedernutzung von Industrie-, Gewerbe- oder Militärbrachen, die Verbesserung des öffentlichen Raums und die Erhaltung von Gebäuden mit baukultureller Bedeutung.

Fördermaßnahmen 2018:

Bad Feilnbach Ortskern 270.000 Euro
Brannenburg Karfreit-Kaserne/Ortsmitte Degerndorf      30.000 Euro
Kiefersfelden Gewerbebrache Ortskern    240.000 Euro
Prien am Chiemsee Ortskern mit Hafen      30.000 Euro
Stadt Rosenheim Altstadt Ost, Bahnhofsareal 1.680.000 Euro

Foto: Gerhard Leitsmüller (www.pixelmagier.net)  – Bildunterschrift: Bahnhofsareal Rosenheim

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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