Freizeit

LEADER-Förderung für Museumsverein Torfbahnhof Rottau

Digitale Kopien historischer Fotos, Pläne und Zeichnungen und ein nachkoloriertes Foto des keltischen Bohlenwegs im Großformat erweitern nun das Ausstellungsspektrum im Bayerischen Moor- und Torfmuseum im Torfahnhof Rottau. Mit einer Förderung im Projekt „Bürgerengagement in der LAG Chiemgauer-Seenplatte“ konnte die Reproduktion der historischen Dokumente realisiert werden. Die LEADER-Region Chiemgauer-Seenplatte unterstützt auf diese Weise den Museumsverein Torfbahnhof Rottau e.V. und die dort aktiven Bürgerinnen und Bürger.

Der Großteil der geförderten Reproduktionen finden Besucher in einem neuen Ausstellungsabschnitt „100 Jahre Torfbahnhof und die Beziehung zur Strafanstalt Bernau“. Mit einem großformatigen Foto als Hintergrund wird zudem der ausgestellte keltische Bohlenweg als ein Highlight der Ausstellung neu in Szene gesetzt.

Bei einem Termin vor Ort wurden Bürgermeister Stefan Kattari, LEADER-Koordinator Johann Köbl und LAG-Manager Christian Fechter die neuen Exponate vom Vereinsvorsitzenden Erik Baugut und Vorstand Brigitte Stark präsentiert. Die Besucher zeigten sich sowohl von der Ausstellung als auch vom eingebrachten Engagement beeindruckt und waren sich einig, dass die Mittel zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements hier genau richtig investiert wurden.

Bericht und Foto: LAG Chiemgauer-Seenplatte

Bildunterschrift: Von Links: LEADER-Koordinator Johann Kölbl (AELF Rosenheim), Brigitte Stark (Vorstand Museumsverein), Erik Baugut (Vorsitzender Museumsverein) und Bürgermeister Stefan Kattari (Gemeinde Grassau). Foto: LAG Chiemgauer-Seenplatte

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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