Land- & Forstwirtschaft

Landfrauenrezepte für Weihnachtsmenü und Plätzchen

Wir sind mitten im Advent und wahrscheinlich sind die ersten Plätzchensorten schon verputzt und die Frage, was denn dieses Jahr an Weihnachten auf den Tisch kommt, drängt sich langsam aber sicher auf. Rezepte aus der Landfrauenküche liefern die kulinarische Antwort.

Bei den Plätzchen haben hat man die Qual der Wahl: Zeitschriften überschlagen sich mit den neuesten, trendigsten Plätzchenkreationen. Aber ganz ehrlich: Gebacken werden doch meistens die Plätzchen, die in der Familie am liebsten gegessen werden.

Mit speziellen „Familien-Plätzchen“, die in keiner Adventszeit fehlen dürfen, entstehen so Familientraditionen, die jedes Jahr neu gelebt werden.

Die Bezirksbäuerinnen im Bayerischen Bauernverband haben ihre Traditionsplätzchen verraten und geben die Rezepte auf der Website www.essen-aus-bayern.de/rezepte/weihnachten gerne weiter.

Einen Rezepttipp für ein wunderbares Weihnachtsmenü mit regionalen Zutaten hat die Ernährungsfachfrau Birgit Behl aus Dettenschwang in Oberbayern parat: Als Vorspeise gibt es einen Pastinaken-Cappuccino, zum Hauptgang einen Wildschweinbraten mit Haselnuss-Fingernudeln und Rosenkohl und zum Dessert ein luftiges Wintertiramisu.

Rezept und Fotos sind auf der Website www.essen-aus-bayern.de/rezepte/weihnachten eingestellt.

Hier noch ein paar Einkaufstipps zu den regionalen Zutaten:

  • Kaufen Sie heimisches Wildfleisch. Hier finden Sie regionale Anbieter
    www.einkaufen-auf-dem-bauernhof.com/de oder www.wildhalter-bayern.de
  • Aus gesundheitlichen und hygienischen Gründen sollte Wildfleisch schnell verbraucht und nicht roh gegessen werden. Bei der Gewinnung und Vermarktung von Wildfleisch gelten strenge Regeln, dennoch sollte das Fleisch so lange erhitzt werden, bis die Kerntemperatur für mindestens zwei Minuten 70 Grad Celsius oder mehr erreicht hat, um möglicherweise vorhandene Krankheitserreger abzutöten.
  • Wildfleisch kann, muss aber nicht unbedingt, vor dem Braten gebeizt, das heißt in Rotwein oder zum Beispiel Buttermilch eingelegt werden. Früher wurde aufgrund der mangelnden Kühltechnik Wildfleisch durch Beizen haltbar gemacht und der oft markante Wildgeschmack übertüncht.

Text: Bayerischer Bauernverband – Bildrechte: © BBV/B.Behl

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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