Kultur

Kunstwerk von Wilhelm Georg Maxon bereichert Priener Sammlung

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Das Jahr 1945 war ein Meilenstein für das Ausstellungswesen in Prien. Mit der ersten Kunstausstellung nach Ende des Zweiten Weltkrieges in Bayern, die im damaligen Priener Amtsgerichtsgebäude stattfand, wurde Geschichte geschrieben. Wilhelm Georg Maxon war einer der Initiatoren dieser Ausstellung und zeigte damals, seinem kosmopoliten Hintergrund entsprechend diese Ansicht der Tower Bridge in London. Mit dem Ankauf des Gemäldes durch den Kulturförderverein Prien konnte eine wertvolle Ergänzung der Sammlung historisch bedeutender Bilder hinsichtlich der beiden damaligen Initiatoren, W. G. Maxon und Dr. Hugo Decker, dessen Chiemgau Stillleben ebenfalls in dieser ersten Ausstellung gezeigt wurde und das bereits im Besitz der Kunstsammlung Prien ist, erreicht werden. Beide Gemälde sind noch bis Sonntag, 12. September 2021 in der Ausstellung „Im Licht – 75 Jahre Kunstausstellung in Prien 1945-2020 in der Galerie im Alten Rathaus zu sehen.

Text: Inge Fricke

Foto: Anita Berger (v.l.n.r.) Das Gemälde „Tower Bridge“ von Wilhelm Georg Maxon erweitert die Priener Sammlung: Die Kuratorin Ute Gladigau, der Vorsitzende des Kulturfördervereins Dr. Friedrich von Daumiller, die Kuratorin Inge Fricke, die Geschäftsführerin der Prien Marketing GmbH Andrea Hübner und der Erste Bürgermeister der Marktgemeinde Andreas Friedrich nehmen das Kunstwerk von Jakob Thalmayr (Vierter von links) entgegen, der das Ölgemälde von 1930 dankenswerterweise verkauft hat.

Weitere Informationen unter www.galerie-prien.de sowie im Tourismusbüro Prien unter der Telefonnummer +49 8051 69050 und www.tourismus.prien.de.

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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