Kultur

“Krabat” als Fantasy Musical im KU’KO

Mystisch wird es am Donnerstag, den 14. November, wenn das a.gon Theater München um 19 Uhr das Stück „Krabat“ als Fantasy Musical mit Live Musikuntermahlung im Kultur- und Kongresszentrum Rosenheim spielt. In einer Bühnenfassung von Nina Achminow mit Musik von Christian Auer. Die Hauptrolle des Krabat spielt der Österreicher Richard Peter, der seine Musical-Ausbildung an der Musicalakademie Graz absolvierte und währenddessen bereits das erste Engagement auf der Kasemattenbühne in Graz erhielt. Aufgrund des großen Erfolges bekam er in den Folgejahren viele namhafte Hauptrollen und Solistenrollen.

Der preisgekrönte Jugendbuch Roman von Otfried Preußler, der noch heute bei vielen Schulen als Klassenlektüre gewählt wird, stellt die Vorlage für ein magisch-tiefgründiges Bühnenstück dar, das mit Live Musik und Gesang für die ganze Familie und bereits für Kinder ab 10 Jahren geschrieben und inszeniert wurde. Als die Idee entstand, den Krabat als Schauspiel mit Musik zu inszenieren, kamen zeitgleich die syrischen Kriegsflüchtlinge nach Deutschland und damit die große gesellschaftliche Diskussion der Integration. Krabat ist ein alter, mächtiger Stoff, den mit Otfried Preußler ein großartiger Autor in einem weltbekannten Jugendroman in die Köpfe vieler Menschen gebracht hat. Ein Geschichte, eine Sage, ein Märchen, das Werte vermittelt und von der Verführbarkeit erzählt. Für die Zuschauer bietet sich eine großartige Möglichkeit zur Identifikation mit den Protagonisten.

Das Stück erzählt die Geschichte und das Schicksal des  14-jährige Waisenjungen Krabat, der eine Müllerlehre antritt. Die Mühle stellt sich als „Schwarze Schule“ heraus, in der der Meister jeweils zwölf Mühlknappen in Schwarzer Magie unterrichtet. Zunächst gefällt Krabat die Ausbildung. Ihn fasziniert die Macht, die man über Menschen erlangen kann. Er freundet sich mit den Gesellen an, insbesondere mit dem Altgesellen Tonda, der sein Vorbild wird. Doch nach einem Jahr stirbt Tonda auf mysteriöse Weise, und ein neuer Lehrjunge nimmt seinen Platz ein.Nach Ablauf des zweiten Jahres stirbt ein weiterer Geselle. Er wird durch Krabats Freund ersetzt. Krabat durchschaut allmählich das furchtbare Spiel: Der Meister hat sich dem Bösen verschrieben und muss jedes Jahr einen seiner Schüler opfern. Krabat will ihm die Stirn bieten, übt sich in der Schwarzen Kunst und wird zum besten Schüler. Kraft gibt ihm die Liebe zu einem Mädchen aus dem Dorf, der Vorsängerin „Kantorka“, deren Namen er nicht kennt.

Tickets sind erhältlich am Ticketverkauf im KU’KO, Kufsteiner Straße 4, Rosenheim, Tel. 08031-365-9-365, oder über die homepage unter www.kuko.de. Der Kartenverkauf hat von Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr und am Samstag von 10 bis 14 Uhr geöffnet.

Bericht und Fotos: VERANSTALTUNGS+KONGRESS GmbH

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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