Kirche

Konzert Rhythmuschor Söllhuben „Gospel, Worship & Co.“

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Auch nach einem ausgelassenen Faschingsfest, der Bettelhochzeit in Söllhuben, war die Kirche St. Rupert beim Konzert des Rhythmuschores fast bis auf den letzten Platz gefüllt. Dem Schreiber dieser Zeilen sind hier viele Gesichter aufgefallen, die er nachts zuvor bei der Hochzeit auch gesehen hat – im Auditorium wie auch im Chor selber. Trotzdem sangen Solisten und Chor nicht wie erwartet, 1 -2 Töne tiefer, sondern wie gewohnt stimmsicher und glockenklar.

Wir durften ein Programm genießen, das demokratisch aus dem Gesamtrepertoire des Chores zusammengestellt wurde und neben vielen gut bekannten Liedern auch etliches enthielt, das länger nicht zu hören war. In 17 Jahren Rhythmuschor ist der Fundus an Liedern doch mittlerweile beachtlich. Die Besetzung des Chores ist über die Jahre erstaunlich konstant, dennoch überrascht fast jedes Mal eine neue Solostimme, diesmal M. Kink mit „O happy day“. Die „Begleitcombo“ Quintessenz (so nennt sie sich selber) spielte einige reine Instrumentalstücke, die trotz nicht besetzter Gitarre – deshalb zur Zeit eigentlich „Quartessenz“ – Publikum und Sänger zum mitswingen und grooven anregten. Die Arrangements von T. Gaiser und die perfekt miteinander spielenden Musiker lassen  die Gitarre hier fast nicht vermissen.

Die Begeisterung und Freude der Dirigentin E. Wagenstaller übertrug sich  nahtlos erst auf den Chor und dann sofort auf die Zuhörer. Jedes Stück wurde so mit Applaus bedacht, daß am Ende des Konzerts der Chor gegen zwei zugaben nicht wehren konnte: Mit dem weltlichen Lied „California Dreaming“  wurden wir in die Nacht entlassen. Vielen Dank Rhythmuschor!

Zu beneiden sind unsere Mitmenschen in und um Vogtareuth: Sie dürfen am kommenden Sonntag, 16. Februar den Rhythmuschor um 19.00 Uhr in der Kirche St. Emmeran zu Vogtareuth hören.

Bericht und Foto: Thomas Grüber

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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