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Kommandantenwechsel bei FFW Aschau i. Ch.

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Die Aschauer Feuerwehr hat nach sechs Jahren einen neuen Kommandanten: Tobias Brinkmann übernahm das Amt des ersten Kommandanten von Michael Hofmann, Fabian Schneikart behält das Amt des Stellvertreters. Der bisherige Amtsinhaber Michael Hofmann stand bei den anstehenden Wahlen nicht mehr zur Verfügung. Bürgermeister Peter Solnar, Kreisbrandinspektor Franz Hochhäuser und Feuerwehrvorstand Franz Scheck dankten Michael Hofmann für sein Engagement zum Wohle der Gemeinschaft. Hofmann habe eine schlagkräftige Einsatzfeuerwehr aus seinen Männern geformt, die mit einer guten Ausrüstung in der Vergangenheit alle anstehenden Herausforderungen gemeistert habe.

Michael Hofmann erinnerte in seinem letzten Kommandantenbericht an einige prägende und herausragende Ereignisse für die Aschauer Feuerwehr in den sechs Jahren seiner Amtsführung: „es gab mehrere hoch belastende Einsätze für unsere Einsatzkräfte –  weil wir den betroffenen Menschen nicht mehr helfen konnten, wie 2014 am Giebinger Bahnübergang oder 2016 in der Klinik Sonnenbichl, es gab diverse Brände, wie 2012 in Sachrang und 2016 in der Kampenwandstraße, bei denen es bei Sachschäden blieb. Dazu kamen Einsätze, bei denen die körperlichen Anforderungen bis an die Grenze der physischen Belastbarkeit gingen, wie die Flächenbrände im Kampenwandgebiet oder das herausragende „Jahrhundert-Hochwasser 2013, wo innerhalb von fünf Tagen 289 Einsätze abgeleistet wurden. Insgesamt leistete die Aschauer Feuerwehr unter meiner Kommandantschaft in den letzten sechs Jahren mehr als 12000 Stunden Einsatz- und Übungsplanstunden, das entspricht bei einem Stundenansatz von 35 Euro pro Stunde einem Betrag von 420000 Euro“.

Die Vorstandschaft wurde bei den turnusmäßig anstehenden Wahlen kräftig durcheinander gewirbelt. So schaut die Vorstandschaft des Aschauer Feuerwehrvereins in den kommenden fünf Jahren aus: der neue Vorsitzende Werner Grill (bisher Franz Scheck fünf Jahre im Amt) und sein Stellvertreter Christian Deml führen den Verein; um die Bücher kümmert sich Simon Frank (Werner Grill fünf Jahre), für die Finanzen ist Marco Weiser (Lorenz Ettenhuber fünf Jahre) zuständig. Um die Fahne kümmern sich Gerhard Schwinghammer und Bastian Andrelang, die beiden Vertrauensleute Sepp Meier und Claus Reiter vervollständigen das Gremium. Als Kassenprüfer wurden Josef Hobelsberger und Lorenz Ettenhuber berufen.

Jugendwart Sepp Meier und sein Stellvertreter Andreas Dörfl berichteten, dass die Jugendgruppe zwar mehrere Mitglieder an die aktive Wehr abgegeben habe, aber mit mehreren Neuaufnahmen weiter gezielt Feuerwehrausbildung betreibe. Die gemeinsame Ausbildung der Jugendlichen mit der Sachranger Wehr werde weitergeführt. Vorstand Scheck und Kommandant Hofmann dankten Sepp Meier und Andreas Dörfl für die Jugendarbeit.

Bürgermeister Peter Solnar bedankte sich bei allen ausgeschiedenen Mitgliedern der Vorstandschaft für ihre Arbeit für Aschau und seine Bewohner bei Tag und Nacht. Er wünschte der neuen Vorstandschaft eine gute Hand bei der Führung des Vereins und wies auf die Bedeutung der Feuerwehr für die Gemeinde hin. Zusammen mit Kreisbrandinspektor Franz Hochhäuser überreichte er Sebastian Aicher, Toni Anner und Thedy Metzler das goldene Feuerwehrehrenzeichen des Freistaats Bayern für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst, unterschrieben vom bayerischen Innenminister Joachim Hermann. und Gerhard Knickenberg das silberne Abzeichen für 25 Jahre Dienstzeit. Der scheidende Vorstand Franz Scheck ehrte Stephan Gabriel für 30 Jahre aktiven Dienst in der Aschauer Feuerwehr, Tobias Brinkmann, Christian Deml und Josef Hintler für 20 Jahre sowie Peter Graf und Thomas Pertl für zehn Jahre.

Bericht und Bilder: Heinrich Rehberg

  • Tobias Brinkmann (links) und Fabian Schneikart führen in den kommenden Jahren die Aktiven der Aschauer Feuerwehr als Kommandant
  •  Die beiden Vorsitzenden des Aschauer Feuerwehrvereins Werner Grill (links) und Christian Deml

 

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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