Kultur

Kloster Ettal – eine kühle Landesausstellung

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Wissen Sie nicht mehr wohin bei der Hitze? Dann laden wir Sie zu einem Ausstellungsbesuch in unsere klimatisierten Räume im Kloster Ettal ein: Auf 1800 Quadratmetern zeigen wir Ihnen bei angenehmen 20° Grad mit über 250 spannenden Exponaten das, was den „Mythos Bayern“ ausmacht.

In der Bayerischen Landesausstellung 2018 erzählen wir, wie sich die Naturlandschaft Bayerns über Jahrhunderte zu einer Kulturlandschaft verändert hat und diese Landschaft – mit ihren Menschen – zum „Mythos Bayern“ geworden ist, der sich weltweit verbreitet hat und bis heute besteht. Der Freistaat wird im November 1918 ins Leben gerufen. Nach dem zweiten Weltkrieg wird er in Begriff und Lebenswirklichkeit zum demokratischen Baustein des „Mythos Bayern“.

Das größte Objekt

Das größte Objekt ist ein keltischer Einbaum. Er ist über 13 Meter lang und wurde 1986 am Westufer der Roseninsel am Starnberger See entdeckt. Die Bergung dauerte drei Jahre.

 Das kleinste Objekt

Das kleinste Objekt ist ein Konvolut aus Nägeln. Sie stammen von Bergschuhen und wurden am Heilbronner Weg gefunden. In Gebrauch waren sie an den Schuhen der Bergsteiger, um die Trittsicherheit auf diesem beliebten Weg zu bewahren. Genau datieren lassen sich die Stücke nicht mehr. Sie sind mindestens 60 Jahre alt, wahrscheinlich aber älter.

Das älteste Objekt

Das älteste Objekt ist ebenso der keltische Einbaum. Das Fälldatum wurde auf das Jahr 900 v. Chr. datiert. Damit ist der Baum fast 3.000 Jahre alt.

 Der Pavillon

Der Pavillon wurde für die Bayerische Landesausstellung errichtet. In ihm werden Ludwigs II. gebaute und ungebaute Träume gezeigt – ein visuelles und auditives Erlebnis. Das Gebäude ist rund und hat eine Höhe von ca. 13,5 Metern, einen Durchmesser von ca. 21 Metern und hat eine Ausstellungsfläche von über 300 m².

Diese Highlights und noch einiges mehr, können Sie bis zum 4. November im Kloster Ettal bestaunen. Was ist für Sie der Mythos Bayern? Finden Sie es heraus, in der Bayerischen Landesausstellung 2018 im Kloster Ettal!

„Garmisch“ – Postkarte Garmisch mit Alp und Zugspitze (nach 1905)

© Haus der Bayerischen Geschichte

Mit der Eröffnung der durchgehenden Eisenbahnverbindung von München aus im Jahr 1889 wurde Garmisch bei Malern und Künstlern immer beliebter. Auch für Bergsteiger hat es seinen Reiz: Deutschlands höchster Berg, die Zugspitze, wird 1820 erstmals vom Vermessungsoffizier Josep Naus (1793-1871) bestiegen und gleichzeitig vermessen. Ein Kreuz ziert die Zugspitze erst seit 1851.

 

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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