Wirtschaft

Klimaneutrale Gebäude – Vortrag der TH Rosenheim

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

TH Rosenheim: Passivhaus und Regenerative – der Weg zum klimaneutralen Gebäudebestand – Online-Vortrag am Donnerstag 12.11.2020, 17 bis 18 Uhr

Die meisten Konzepte für einen klimaneutralen Gebäudebestand im Jahr 2050 sehen elektrisch betriebene Wärmepumpen als wesentliche Heizenergiequelle vor. Der nötige Strom dafür soll durch den Ausbau regenerativer Quellen wie Photovoltaik oder Windenergie zur Verfügung gestellt werden. Im Winter ergibt sich jedoch eine gewaltige Deckungslücke, im Sommer entstehen Überschüsse. Saisonale Energiespeicher sind nach jetzigem Stand sehr teuer.

Um die Kosten für die saisonale Energiespeicherung in wirtschaftlich sinnvollen Grenzen zu halten, führt an der Reduktion des Heizenergiebedarfs kein Weg vorbei. Das Passivhauskonzept hat sich dabei als wirtschaftlich sinnvolle Lösung herausgestellt und wurde bereits tausendfach umgesetzt.

Referent ist Prof. Dr. Harald Krause von der Technischen Hochschule Rosenheim. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine vorherige Anmeldung über die Veranstaltungshomepage https://ezro.de/klimafruehling/ ist aber erforderlich. Der Online-Vortrag findet im Rahmen der Reihe „Rosenheimer Klimafrühling im Herbst 2020“ statt, bis 19. November folgen noch zwei weitere Beiträge. Auf der Veranstaltungshomepage gibt es hierzu nähere Informationen und das Programmheft zum Download.

Foto: Dr. Harald Krause – Passivhaus Samerberg: Die Ausführung als Passivhaus sorgt seit über 15 Jahren für einen geringen Heizenergiebedarf. Strom wird mittels Photovoltaik vor Ort produziert.

Foto: Privat – Referent  Prof. Dr. Harald Krause von der Technischen Hochschule Rosenheim

 

 

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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