Kirche

Kirchenpatrozinium in Wildenwart

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Festlich begangen wurde in der Pfarrei „Christkönig“ von Wildenwart am letzten Sonntag im kirchlichen Jahreslauf das Kirchenpatrozinium am Tag des Christkönigsfestes. Dem Einzug von Pfarrer Klaus Hofstetter mit Gemeindereferentin Ursula Stacheder vom Pfarrverband Westliches Chiemseeufer und dem liturgischem Altardienst folgte der Gottesdienst, der vom Wildenwarter Kirchenchor musikalisch feierlich gestaltet wurde. Pfarrer Hofstetter erinnerte eingangs der Feier daran, dass das Christkönigsfest in der römisch-katholischen Kirche von Papst Pius XI  im Jahr 1925 eingeführt wurde, um in einer Zeit kurz nach der Revolution daran zu erinnern, dass der wahre König auch auf Erden Jesus Christus ist. In Wildenwart, das mit dem Schloss stets eine enge Verbindung zum Königshaus pflegte, entstand die Sehnsucht nach einer eigenen Kirche, was in den Jahren 1933/1934 mit Hilfe eines eigenen Kirchenbauvereins dann auch Wirklichkeit wurde. Am 15. Juli 1934 weihte Kardinal Faulhaber die Kirche mit dem Patrozinium Christkönig ein, im kommenden Jahr 2019 können die Wildenwarter dann das 85jährige Bestehen ihrer Kirche feiern. Zu Ehren des Wildenwarter Kirchenpatroziniums wurde am Festtag das Mittagsläuten vom Bayerischen Rundfunk aus Wildenwart gesendet.

Foto/s: Hötzelsperger – Einzug des Altardienstes beim Fest „Christkönig“, die Kirche Wildenwart und das Altarbild mit dem irdischen Königspaar Ludwig III. und Königin Marie Therese sowie mit dem wahren König Jesus Christus.

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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