Sport & Freizeit

Kassenwechsel bei Hufeisenverein Prien-Kaltenbach

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Der derzeit 157 Mitglieder starke Hufeisenverein Prien-Kaltenbach wird auch in den nächsten beiden Jahren von Peter Freund aus Siggenham als Vorstand angeführt. Bei den turnusgemäßen Neuwahlen im Gasthaus Stocker in Atzing gab es nur wenige Veränderungen in der Vorstandschaft, neu besetzt wurde das Amt des ersten Kassiers. Für die bisherige Schatzmeisterin Barbara Brand aus Traunstein, die das Amt zehn Jahre lang bekleidete, übernahm Rupert Westner aus Prien die Kassenführung.

Von einem überaus ereignisreichen Vereinsjahr konnte Schriftführerin Angelika Düser-Mato berichten, zu den sportlichen Höhepunkten zählten das bayerisch-tirolerische Hufeisenturnier mit einhundert Teilnehmern sowie die Dorfmeisterschaften für die Vereine der ehemaligen Gemeinde Wildenwart. Gesellschaftlich waren unter anderem ein Dreitages-Ausflug an den Bodensee, das Ferienprogramm mit 31 Kindern aus Prien sowie ein Volksmusik-Hoagascht im Vereinshaus von Atzing die größten Ereignisse. „Genau, übersichtlich und bestens geführt“ – so bezeichnete Kassenprüfer Georg Hötzelsperger die Unterlagen von Kassierin Barbara Brand worauf diese und die Vorstandschaft einstimmig entlastet wurden. In seinem Bericht bedankte sich Vorstand Peter Freund bei Sportwart Manfred Zott für die Teilnahme von zwei Mannschaften bei sechs Auswärts-Turnieren (unter anderem mit einem guten siebten Platz in Erl in Tirol), bei Fähnrich Jakob Steiner und seiner Mannschaft für das verlässliche Ausrücken bei Trauerfällen und kirchlichen Ereignissen, bei Platzwart Hans Steindlmüller für die umsichtige Pflege des Wurfplatzes sowie bei Karin Adlwart und Maria Freund für die stete Sauberhaltung der Vereinshütte.

Bei den Neuwahlen unter der Leitung von Günter Freund kam es zu folgenden Ergebnissen: 1. Vorstand Peter Freund, 2. Vorstand Günter Adlwart, 1. Kassier Rupert Westner, 2. Kassierin Eva-Maria Gruber, Schriftführerin Angelika Düser-Mato, Sportwart Manfred Zott, Platzwart Hans Steindlmüller, 1. Fähnrich Jakob Steiner, 2. Fähnrich und Fahnenbegleiter Dieter Schaub, 2. Fahnenbegleiter Robert Gmeiner, Beisitzerin Marion Huber, Beisitzer Josef Freund sowie Kassenprüfer Rico Ohm und Georg Hötzelsperger.  In seiner Vorausschau gab Peter Freund bekannt, dass 2019 keine großen Veranstaltungen geplant sind, Treffpunkt zum Hufeisen-Werfen bei passender Witterung und zum geselligen Beisammensein in der Vereinshütte ist jeden Dienstag und jeden Samstag ab 15 Uhr. In der freien Aussprache wurde angeregt, auch Frauen für den Dienst bei der Fahnenabordnung zuzulassen und im kommenden Jahr wieder eine Vereins-Weihnachtsfeier abzuhalten. Am kommenden Dienstag, 11. Dezember ist wieder der allmonatliche „Frauentag“ in der Vereinshütte. Einige Mitglieder beteiligen sich wieder an der Fahrt zur Grünen Woche, die im kommenden Jahr unter dem Motto „Prien geht auf Reisen“ vom Donnerstag, 17. bis Sonntag, 20. Januar nach Berlin führt, im Programm sind unter anderem vorgesehen Auftritte der Priener Blaskapelle und der Priener Trachtler in der Bayernhalle sowie zwei Abende der Prienarria, einmal zusammen mit der Berliner Karnevalsgesellschaft. Anmeldungen zur Mitfahrt sind noch möglich bei Anton Hötzelsperger, Telefon 08051-3604 oder auf der Seite www.samerbergernachrichten.de. Mit einem Nikolaus aus dem Priener Weltladen als Präsent von Vereinskamerad  Gerd Düser wurde die Zusammenkunft der Hufeisenfreunde beendet.

Foto/s: Hötzelsperger – Wechsel bei den Kassieren des Hufeisenvereins von links: Barbara Brand (10 Jahre 1. Kassierin), Rupert Westner (neuer Kassier) und Eva-Maria Gruber (2. Kassierin).

 

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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