Landwirtschaft

Kartoffel-Spezialist Burgis auf der BIOFACH

Auf ihrem Messerundgang über die BIOFACH in Nürnberg hat sich Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber beim Kartoffel-Spezialist Burgis aus Neumarkt in der Oberpfalz über die  Palette an Bio-Produkten informiert. Inhaber Timo Burger erläuterte der Ministerin die Philosophie des innovativen Unternehmens. Burgis ist seit vielen Jahren auf dem bayerischen Gemeinschaftsstand der internationalen Fachmesse vertreten und gehörte zu den ersten Zeichennutzern Bayerischen Bio-Siegels. Mittlerweile setzen 178 Hersteller mit 1.300 Produkten auf das markante Qualitätssiegel. „Damit können die Verbraucher zielsicher nach Bio-Lebensmitteln aus Bayern greifen“, sagte die Ministerin. Das blaue Zeichen soll ihren Worten zufolge die Nachfrage nach bayerischen Bioprodukten ankurbeln. Bayern ist mit rund 10.600 Bio-Betrieben und etwa 366.000 Hektar ökologisch bewirtschafteter Fläche bundesweit das bedeutendste Öko-Land. Im vergangenen Jahr hat die Zahl der Erzeuger um 6,5 Prozent zugelegt. Bis 2030 sollen rund der landwirtschaftlichen Fläche Bayerns ökologisch bewirtschaftet werden.

Die viertägige BIOFACH in Nürnberg ist Weltleitmesse für Bio-Lebensmittel. Auf rund 80.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche präsentieren mehr als 3.500 Aussteller aus rund 100 Ländern die neuesten Trends und Produktneuheiten. Dazu werden heuer über 50.000 Facheinkäufer erwartet. Der Freistaat ist als größtes deutsches Öko-Land traditionell stark vertreten. Allein am rund 500 Quadratmeter großen Gemeinschaftsstand beteiligen sich mehr als 30 Hersteller bayerischer Öko-Produkte.

Text: Bayerisches Landwirtschaftsministerium – Foto: Seyfarth / StMELF

Bildunterschrift: Inhaber Timo Burger mit Ministerin Kaniber.

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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