Leitartikel

Karina Dingler als neue Priener Kulturreferentin stellt sich vor

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Die Marktgemeinde Prien hat eine neue Kulturreferentin. Dieses Amt wurde Karina Dingler bei der konstituierenden Sitzung des neuen Gemeinderates übertragen und die vielfach Kunst- und Kultur-Interessierte hat die Aufgabe mit Freude  übernommen – schließlich ist Prien ein großer Ort mit viel Kunst- und Kulturangeboten.

Die 1969 in Traunstein geborene ÜWG-Gemeinderätin lebt seit 46 Jahren in Prien, ist seit 1997 glücklich verheiratet und hat in den Jahren 1986 bis 1989 eine Ausbildung zur Arzthelferin gemacht, um in Prien seither beruflich tätig zu sein. Neben dem Beruf interessiert sich Karina Dingler auch für das Vereinsleben, so ist sie Mitglied in der Turnabteilung des TuS Prien, bei der örtlichen Arbeiterwohlfahrt, beim VdK, bei der Greenpeace-Organisation und beim Förderverein Schloss Amerang. Der kommunalpolitische Weg begann im Jahr 1996 mit dem Beitritt zur Überparteilichen Wählergemeinschaft (ÜWG), für diese ist sie nach einigen Jahren der Schriftführung seit nunmehr 10 Jahren die Organisationsleiterin für Veranstaltungen.

„Die Arbeit in der Vorstandschaft macht mir sehr viel Spaß, aber ich wollte mich noch ein bisschen mehr in die kommunale Politik einbringen, deshalb entschied ich mich für eine Kandidatur für den Marktgemeinderat. Es freut mich sehr, dass das für diese Periode und damit für die nächsten sechs Jahre geklappt hat“ – so Karina Dingler zu ihrer Wahl und sie erläutert gleich auch einen Teil ihrer Aufgaben wie folgt: „Durch meine Wahl in den Marktgemeinderat bin ich auch im Wirtschafts- und Tourismusausschuss und in den Aufsichtsräten von Prien Marketing GmbH und Chiemsee Marina GmbH. Auch das Angebot, das Amt der Kulturreferentin zu übernehmen hat mich sehr gefreut. Diese Ehrenämter in Kombination bieten spannende und interessante Aufgaben“. Gleich nach der Übernahme des Mandats hat Karina Dingler begonnen, sich mit Gesprächen  bei  der Prien Marketing GmbH   und bei der   Chiemsee Marina GmbH einzuarbeiten. Erste Kontakte wurden mit Kleinkunsttreibenden und Kunstförderern gesucht, weitere  Gespräche und Kontakte werden folgen.

„Vermittlerin zwischen Künstlern und Kleinkunsttreibenden“

„Kunst und Kultur bieten vielfältige Nischen, von denen ich manche jetzt erst richtig kennenlerne. Gerade in Prien haben wir dabei so viel zu bieten mit der Galerie im Alten Rathaus, mit dem Heimatmuseum, mit dem Kronasthaus und den vielen ansässigen Künstlern. Hier sehe ich auch die Aufgabe, dass ich als Vermittlerin zwischen Künstlern und Kleinkunsttreibenden sowie zwischen den gemeindlichen Tochterunternehmen  und der Gemeindepolitik fungieren kann“ – so beschreibt die neue Kulturreferentin ihr Amt und sie fügt abschließend hinzu: „Für mein Amt als Marktgemeinderätin wünsche ich mir einen gegenseitigen respektvollen und fairen Umgang  im Gremium sowie einen aktiven Dialog  mit den Prienerinnen und Prienern. Speziell als Kulturreferentin erhoffe ich mir ein reges Interesse der Bevölkerung an allen kulturellen Angeboten unserer Gemeinde. Heimatmuseum und die Galerie im Alten Rathaus sind bereits wieder geöffnet, zusätzlich darf ich dazu ermuntern, ab 12. Juni (Eröffnung 17 Uhr) die KunstZeit zu besuchen. Dann wird an öffentlichen Plätzen, in den Schaufenstern der Priener Einzelhändler und Geschäfte Kunst präsentiert –  was sicher nicht nur Kunstliebhabern Spaß machen wird“.

Fotos: Hötzelsperger – Karina Dingler, Priens neue Kulturreferentin vor dem Priener Heimatmuseum

 

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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