Leitartikel

Kampenwand-Licht zu Ehren von Paul Kink

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Im Rahmen der regulären Wartungsarbeiten von Franz Schaffner aus Höslwang und seinen Freunden wurde in der vergangenen Woche die Beleuchtung des Chiemgau-Kreuzes auf dem Kampenwandgipfel zur weiteren Überprüfung im Tal abgenommen. Kaum war dies geschehen verstarb mit Paul Kink senior aus Aschau i. Chiemgau der letzte noch lebende Mit-Erbauer des Kreuzes zum Gedenken an die Gefallenen, Vermissten und Verstorbenen der beiden Weltkriege aus den Landkreisen Traunstein und Rosenheim. Paul Kink verstarb zwei Tage vor seinem 90. Geburtstag, so dass sich das „Chiemgauer Kreuz-Kümmerer-Team“ um Franz Schaffner (mit den weiteren Helfern Hartl Hinterholzer, Manuel Hinterholzer, Manfred Haider, Bernhard Stockmeier und Georg Loy) entschloss, umgehend die Beleuchtung wieder anzubringen. „Wir taten alles, um dies zu bewerkstelligen, aber wir haben es geschafft“ – so Franz Schaffner und so konnte das Licht vom Kampenwand-Kreuz am Vorabend vom Begräbnistag und just am 90. Geburtstag von Paul Kink hinaus ins Chiemgauer Land zu Ehren des Verstorbenen leuchten und die Betrachter zum Innehalten und Beten anregen.

Foto/s: Rainer Nitzsche – Kampenwandgipfel mit Kreuz – vor Sonnenuntergang und mit Beleuchtung

Foto: Herbert Reiter – Paul Kink mit dem Miniatur-Kampenwandkreuz beim Cafe Pauli in Höhenberg.

Foto: Hötzelsperger – Paul Kink bei einem Gedenkgottesdienst auf der Kampenwand

Hinweis: Von den Wartungsarbeiten beim Kampenwandkreuz sendete das Bayerische Fernsehen in diesen Tagen einen Abendschau-Beitrag von Georg Antretter – siehe BR-Mediathek.

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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