Kultur

Jubiläumskonzert der Musikkapelle Rohrdorf

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Mit facettenreichem Spiel und Gesang haben die über 100 Musiker und Sänger der Musikkapelle Rohrdorf sowie des Liederkranzes Rohrdorf unter der Leitung von Christoph Danner die über 650 Zuhörer in der Rohrdorfer Turner Hölzl Halle restlos begeistert.

Mit der Ouvertüre „Sinfonia Nobilissima“ von Robert Jager begrüßte die Musikkapelle Ihre Gäste zum ersten Konzertteil, der die Besucher in die Welt von Oper und Operette eintauchen ließ. Nach der offiziellen Begrüßung durch den 2. Vorstand Martin Frey kündigte 1. Vorstand Martin Grick, der auch an diesem Abend wieder beschwingt und heiter durch das Programm führte, schon das nächste Stück an, den Triumphmarsch aus der Oper „Aida“ von Giuseppe Verdi und der Vorhang öffnete sich nun auch für den Liederkranz Rohrdorf. Nach der „Polonaise“ aus der Oper Eugen Onegin konnten von Bezirksjugendleiterin Michaela Haindl die vielen Leistungsabzeichen an die zahlreichen Nachwuchsmusikantinnen und Nachwuchsmusikanten verliehen werden. Für 40 Jahre aktives Musizieren wurden zudem Alfred Wörndl, Hans Knoll, Andreas Knoll sowie Josef Auer geehrt. Für Sage und Schreibe 50 Jahre als aktiver Musikant wurde Rudi Keuschnig ausgezeichnet. Beim darauffolgenden Stück „Im Feuerstrom der Reben“ aus der Operette „Die Fledermaus“ verdienten sich die Solisten Simone Grick, Winfried Thalmeier, sowie Christine Westner einen donnernden Applaus. Mit „Oh Lawd, I´m On my Way“ aus der Oper „Porgy und Bess“ und einem souveränen Bass-Solo von Helmut Wiesböck endete der erste Konzertteil.

Nach der Pause zeigten sich Chor und Orchester von einer ganz anderen Seite. Nach dem „Festlichen Marsch“ von Stephan Jaeggi folgte das Wikingerlied „Sons of the Midnight Sun“ von Timo Forsström. Es beinhaltet alles, was ein Musikantenherz höherschlagen lässt. Es lebt von Rhythmus, Klang, Dynamik, Heimatgefühl und verlangte von den Musikantinnen und Musikanten einiges ab. Mit Bravour meisterten die über 100 Mitwirkenden diese schwere Aufgabe. Im Anschluss folgte eine Hommage an die wohl bekannteste englische Rockband Queen mit dem Stück „Queen – Symphonic Highlights“ von Philip Sparke, ehe die Zuhörer dann in die surreale Welt von „Alice im Wunderland“ entführt wurden. Mit „Aretha! The Queen of Soul“, einem Medley aus bekannten Melodien der amerikanischen Soullegende endete der offizielle Konzertteil unter großem und langanhaltendem Beifall. Als Zugabe erklatschten sich die begeisterten Konzertbesucher das A-Capella Stück „Only You“, bei dem die Musikkapelle und der Liederkranz Ihre Sangeskünste ganz ohne instrumentale Begleitung darboten. Mit dem wohl bekanntesten Stück „Oh Fortuna“ aus der Carmina Burana von Carl Orff sorgten am Ende noch einmal „Chor und Orchester“ für einen wunderbaren musikalischen Ausklang eines wohl unvergesslichen und einzigartigen Konzertabends.

Text: Musikkapelle Rohrdorf

Fotos: Markus Zaus

Foto 1:

Die stolzen Musiker/innen der Musikkapelle Rohrdorf nach der Übergabe der Abzeichen mit dem Vertreter des Musikbundes Ober- und Niederbayern, Florian Bauer (rechts außen), Bezirksjugendleiterin Michaela Haindl (stehend dritte von rechts)), sowie erstem Vorstand Martin Grick (stehend fünfter von links) und dem ersten Dirigenten der Musikkapelle Rohrdorf Christoph Danner (stehend, erster von links).

Foto2:

Geehrt für 40 Jahre aktives Musizieren mit der Ehrennadel des Musikbundes von Ober- und Niederbayern.

Alfred Wörndl (zweiter von links), Josef Auer (dritter von links), Hans Knoll (vierter von rechts) und Andreas Knoll (dritter von rechts). Für 50 Jahre wurde Rudi Keuschnig (vierter von links) als aktiver Musikant geehrt.

Foto 3:

Dirigent Christoph Danner sowie die Musikantinnen und Musikanten der Musikkapelle Rohrdorf und die Sängerinnen und Sänger des Liederkranzes Rohrdorf freuten sich über einen ereignisreichen und wunderbaren Konzertabend.

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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