Corona-Krise

Johanniter weiten Erste-Hilfe-Angebot aus

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Erste-Hilfe-Kurse konnten in den letzten Monaten in Folge der Corona-Pandemie nicht stattfinden. Entsprechend groß ist derzeit die Nachfrage. Die Johanniter bieten in der Schmerbeckstr. 10 in Wasserburg daher kurzfristig am 19.7. von 8:30 bis 16:30 Uhr einen zusätzlichen Erste-Hilfe-Kurs an – mit eigenem Hygienekonzept und zusätzlichen Lehrinhalte rund um den Infektionsschutz.

„Wir sorgen in unseren Räumen für die Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen wie die Abstandswahrung durch eine verringerte Teilnehmerzahl und intensivierte Desinfektion“, sagt Sven Aschenbrenner von den Johannitern in Wasserburg. Auf Grund der reduzierten Teilnehmerzahl und des größeren Aufwands liegen die Kursgebühren derzeit bei 50 Euro. Um eine entsprechende Erste-Hilfe-Ausbildung in Corona-Virus-Zeiten zu gewährleisten, stehen zu Beginn Hygienemaßnahmen für eine sichere Kursdurchführung im Fokus: Neben den allgemeinen Abstandsregeln, richtigem Händewaschen und Händedesinfektion werden die Husten-Nies-Etikette sowie das richtige Tragen von Mund-Nasen-Masken erklärt.

Zudem wird die Atemspende bei einer Reanimation situationsangepasst vermittelt. Für Ersthelfer in Betrieben sind die zusätzlichen Lerninhalte von doppelter Bedeutung: Einerseits zur Eigensicherung, andererseits um auf Pandemie-Situationen vorbereitet zu sein. Die Unterweisung für Betriebshelfer umfasst den Umgang mit Schutzausrüstungen und dem hygienischen Handeln. „Für aktuelle und zukünftige Herausforderungen wollen wir die Ersthelfer in ihren Betrieben fit machen“, sagt Aschenbrenner. Die Anmeldung für den zusätzlichen Kurs am 19.7. ist telefonisch unter 08071 95566 oder online unter www.johanniter.de/wasserburg möglich und für die Teilnahme zwingend erforderlich.

BILDUNTERSCHRIFT: Zusätzlicher Erste-Hilfe-Kurs bei den Johannitern mit eigenem Hygienekonzept und zusätzlichen Inhalten. (Foto: Johanniter / G. Bieber)

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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