„Die Teilnahme bei allen kirchlichen und weltlichen Veranstaltungen im Dorf ist für die KSK Sachrang selbstverständlich“, so der Schriftführer der Krieger- und Soldatenkameradschaft (KSK) Sachrang Gerd Kalckbrenner bei der Jahreshauptversammlung im Sachranger Hof. Gemeinsam mit der Schatzmeisterin Christine Parigger leitete er für die beiden verhinderten Vorsitzenden Bernd Wagner und Erich Hofferer die Versammlung. Christine Parigger wies auf die zahlreichen Veranstaltungen der KSK Sachrang hin. Ob Teilnahme bei den Veranstaltungen der Tiroler Nachbarn in Kufstein, Kössen, Niederndorf oder Walchsee, am Aschauer oder Schlechinger Jahrtag oder am Klobenstein, ob Gedenkgottesdienst auf der Kampenwand oder Ölbergwallfahrt, die Sachranger Kameradschaft war überall präsent. Der Verein umfasst 97 Mitglieder, darunter Hans Pumpfer als Ehrenmitglied und vier Kameraden vom Schlechinger Patenverein.

Der Obmann der Interessengemeinschaft der Krieger- und Veteranenvereine und Soldatenkameradschaften im Landkreis Rosenheim (IG Rosenheim) Pius Graf nahm an der Veranstaltung teil und überreichte Christian Parigger und Franz Pfaffinger das Bronzene Verdienstabzeichen der IG Rosenheim als Anerkennung für ihre langjährige Mitarbeit auf verschiedenen Positionen in der Vereinsführung. Ausführlich erklärte er die Einführung des neu gestifteten Veteranenabzeichens durch den Bund und die Möglichkeiten der Antragstellung. Abschließend wies Pius Graf auf die Sonderzugreise der IG Rosenheim im kommenden Jahr nach Prag, Eger und Karlsbad hin. Die Frühjahrsreise führt vom 23. April bis zum 26. April in die Tschechische Republik. Schwerpunkt dieses Ausfluges mit dem Sonderzug der IG ist die gemeinsame Gedenkfeier und Kranzniederlegung auf der Kriegsgräberstätte Cheb/Eger zum zehnjährigen Bestehen des Friedhofs.

Helmut Pfaffinger erhielt aus der Hand von Gerd Kalckbrenner und Christine Parigger das goldene Verdienstzeichen des Vereins für 50-jährige Vereinstreue, Anton Feistl und Peter Steinbeißer das goldene für 40 Jahre Mitgliedschaft und Hubert Wirth für 25 Jahre.

Das Sachranger Kriegerdenkmal am Ortsrand wurde in Eigeninitiative von Moos und Grünbewuchs gereinigt, ebenso der Weg zum Denkmal und das Gelände drumherum. In dieser Form stellt das Denkmal einen würdigen Ort des Gedenkens für alle Vereine und alle Sachranger Bürger dar. 62 Gefallene und Vermisste hatte der kleine Ort in den beiden Weltkriegen zu verzeichnen.

Kalckbrenner dankte allen Mitgliedern für die Teilnahme an den Vorhaben des Vereines und bat vor allem die Reservisten bei der Vereinsarbeit auch künftig aktiv mitzuwirken. Kassenfrau Christine Parigger legte einen ausgeglichenen Kassenbericht mit schwarzen Zahlen vor, auf Antrag von kassenprüfer Roland Füssel wurde die vorstandschaft einstimmig entlastet.

Bürgermeister Peter Solnar bedankte sich für das Engagement der Verantwortlichen und die vielen Veranstaltungen, an denen sie teilnahmen, dies trüge entscheidend zum guten Miteinander in Sachrang bei. Er bedauerte, dass bei der Gedenkstunde am Kriegerdenkmal außer den Vereinsangehörigen nur wenige Sachranger teilgenommen hatten: es sei wichtig, die oberste politische Ebene durch viele Aktionen wieder zur Besinnung und Einsicht zu bringen.

Am Samstag, 7. Dezember treffen sich die Veteranen ab 13 Uhr mit allen Sachrangern zu einem Treffen am Backofen der Alten Schule.

Bericht und Fotos: Heinrich Rehberg

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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