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Jahreshauptversammlung der IG Rosenheim

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

„Das 56. Bezirksfest der IG findet am 27. Mai in Prien statt, das Fest 2019 in Stephanskirchen und 2020 in Prutting zur 200 Jahrfeier des dortigen Vereins“. Weit in die Zukunft blickte Pius Graf der Vorsitzende der Interessengemeinschaft der Krieger-, Veteranenvereine und Soldatenkameradschaften im Landkreis Rosenheim (IG Rosenheim) bei der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Höhensteiger in Westerndorf.

In seinem Jahresbericht erinnerte Pius Graf an die vielfältigen Tätigkeiten und Aufgaben des Dachverbandes der 87 Veteranen- Reservisten- und Kriegervereine im Rosenheimer Land. Sein besonderer Dank galt dem Verein von Pang für die mustergültige Ausrichtung des Bezirksfestes 2017. „Es hat an diesem Tag nur einmal geregnet, aber dafür kann der Verein nichts“.

Die Sonderzugreise nach Redipuglia und die Adriaküste/Golf von Triest mit weit über 600 Teilnehmern im Vorjahr sei höchst erfolgreich gewesen. Die Anwesenheit hochrangiger Teilnehmer bei der Gedenkfeier auf der Gedenkstätte für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs habe den Stellenwert der Rosenheimer Veteranen- und Reservistenvereine bei der Gedenkarbeit des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge verdeutlicht.

In diesem Jahr hätten sich zur Fahrt an die Gedenkstätte in Niederbronn im Elsass, nach Straßburg, Karlsruhe und Heidelberg mit über 500 Personen erneut wieder genügend Teilnehmer angemeldet. Auch diese Fahrt könne als Erfolg für die ständigen Friedensbemühungen der IG Rosenheim gewertet werden. Pius Graf bat die Vorsitzenden aller Verein in ihren Vereinen für diese „Friedensinitiative“ bei den Gedenkveranstaltungen auf den Kriegsgräberfriedhöfen zu werben: „Weniger als 500 Teilnehmer dürfen es nicht sein, sonst können wir nach 40 Jahren keine Sonderzugreise mehr durchführen“, mahnte der Obmann und bat vor allem die Vereine, die bisher noch nie dabei waren, sich den künftigen Sonderzugreisen anzuschließen.

Mit 17 Vereinen sei die IG Rosenheim in Walchsee beim Treffen der Tiroler Kameraden dabei gewesen, sehr gut war auch die Beteiligung an der Gedenkfeier auf der Kampenwand und bei der Gedächtnisfeier 100 Jahre Isonzoschlacht in Karfreit.

„Wir haben es gut gemeint, aber wir haben alles falsch gemacht“, kommentierte Obmann Graf trocken die missglückte Satzungsänderung des vergangenen Jahres. „Das Amtsgericht hat uns mit unserer neuen Version wegen Verfahrensmängeln gleich wieder nach Hause geschickt. Wir überlassen die notwendigen Änderungen der neugewählten Vorstandschaft im nächsten Jahr“.

Kassier Peter Gartner legte einen Bericht mit schwarzen Zahlen vor, auf Vorschlag der beiden Kassenprüfer Werner Schmid und Ludwig Lederer wurde die Vorstandschaft einstimmig entlastet.

Pius Graf wies auf die kommenden Vorhaben der IG hin, vom Reservistenschiessen in Miesbach am 24. Juni, über die Kampenwandfeier am 26. August bis hin zu den Reisen nach Spanien und die Mittelmeerkreuzfahrt. Der Vorstand des Veteranen- und Kriegervereins Prien Georg Fischer lud zum 180-jährigen Gründungsjubiläum des Vereins, verbunden mit dem 56. Bezirkstreffen der IG Rosenheim am Sonntag, 27. Mai ins Festzelt nach Prien ein.

Für ihre langjährige aktive Mitarbeit in den Vorstandschaften der Vereine zeichnete Pius Graf abschließend Georg Wäsler aus Breitbrunn und Willi Zenger aus St. Leonhard mit dem goldenen Verdienstabzeichen der IG Rosenheim aus, Wolfgang Lorenz aus Breitbrunn erhielt das silberne Abzeichen. Die drei goldenen Abzeichen für Anton Eberl, Franz Glas und Herbert Glas aus Ebrach werden zu einem späteren Zeitpunkt verliehen.

Bericht und Foto: Heinrich Rehberg – Bildunterschrift: Der Obmann der Interessengemeinschaft der Krieger-, Veteranenvereine und Soldatenkameradschaften im Landkreis Rosenheim (IG Rosenheim) Pius Graf (rechts) und die mit dem Verdienstabzeichen ausgezeichneten Vorstandsmitglieder Wolfgang Lorenz aus Breitbrunn und Willi Zenger aus St. Leonhard (von links). Nicht im Bild Georg Wäsler aus Breitbrunn, der an diesem Tag verhindert war.

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Anton Hötzelsperger

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Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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