Kultur

Informationen zum Münchner Advent

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Wer der Hektik der Vorweihnachtszeit entkommen und sich darauf einstimmen möchte, was Weihnachten wirklich für uns bedeutet, lässt sich vom Münchner Advent begeistern. Schon seit über 50 Jahren veranstaltet der Münchner Kreis für Volksmusik, Lied und Tanz e. V. den „Münchner Advent“ im Prinzregententheater. Seit 2012 gastiert das rund 50 köpfige Ensemble aus Musikern, Sängern und Schauspielern auch im Kur- und Kongresszentrum Bad Reichenhall.

Tausende Besucher lassen sich alljährlich die Weihnachtsgeschichte in einer neuen Inszenierung erzählen. Dieses Jahr wird das Spiel von Regisseur Josef Kriechhammer aus Salzburg unter dem Namen „Die Reisen des Herodes“ aufgeführt.

Herodes, ein Mann der Macht, regiert sein Volk nach Recht, Ordnung und Gesetzen. Auf die Frage seiner Tochter Adina, warum er anstatt strenger Gesetze nicht auch mittels Güte und Barmherzigkeit regieren könnte, macht er sich auf den Weg. Eine Reise durch sein Land soll ihm Einblicke in das Leben und die Perspektive seiner Untertanen geben. Dabei spürt er die Sehnsucht der Menschen nach einem friedvollen Dasein, das nicht trennt, sondern verbindet.

Traditionelle Weisen und Lieder spielen beim „Münchner Advent“ eine zentrale Rolle. Namhafte Ensemble wie z.B. die Laubensteiner Bläser, der Wiesberger Dreigesang und die Südtiroler Gruppe Holzklang verzaubern mit ihrer klangvollen Musik. Eingebettet in das feine Spiel von volksmusikalischen und klassischen Eigenkompotitionen und Werken unter der Gesamtleitung von Moritz Demer, findet sich das Spiel der Schauspielgruppe „Freies Ensemble Wals“ (Regie J. Kriechhammer).

Text und Fotos: Eva Fenninger

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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