Wirtschaft

In Bayern sinken die hohen Zahlen der Erwerbstätigen

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Produzierendes Gewerbe zeigt Minus von 21 700 bei Beschäftigtenzahl, Dienstleistung ist 12 400 und Bau 7 400 im Plus. Beschäftigungsstand im Freistaat weiter hoch.

Nach Mitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik sinken die Erwerbstätigenzahlen im Jahr 2021 erneut leicht ab. Das zeigen erste vorläufige Ergebnisse des Arbeitskreises „Erwerbstätigenrechnung der Länder“. Der Rückgang fällt mit rund 7 600 Personen bzw. 0,1 Prozent niedrig aus. In Deutschland erhöht sich die Beschäftigung insgesamt um etwa 7 000 Personen (+0,0 Prozent). Die jahresdurchschnittlich 7,67 Millionen Erwerbstätigen stellen nach den Werten der beiden Vorjahre das dritthöchste jemals in Bayern erreichte Beschäftigungsniveau dar.

Fürth. Im Jahr 2021 setzt sich der Beschäftigungsabbau in Bayern nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik nochmals leicht fort: Gegenüber dem Vorjahr sinkt die Zahl der Erwerbstätigen um rund 7 600 Personen bzw. 0,1 Prozent. Damit bleibt Bayern etwas hinter der gesamtdeutschen Entwicklung zurück. Hier hat es eine leichte Zunahme um rund 7 000 Personen gegeben. Das lässt sich prozentual nicht mit einer Nachkommastelle darstellen (+0,0 Prozent). In fünf der 16 deutschen Länder gibt es einen Beschäftigungszuwachs.

Mit 7,67 Millionen Erwerbstätigen wird 2021 der dritthöchste Beschäftigungsstand in Bayern überhaupt erreicht. Lediglich 2019 und 2020 waren mit 7,73 Millionen bzw. 7,68 Millionen Personen noch mehr Menschen erwerbstätig als im abgelaufenen Jahr. Der Stand von 2011 wird um 11,1 Prozent übertroffen.

Aufgeteilt auf die Wirtschaftszweige nimmt die Beschäftigung im Baugewerbe um über 7 400 Personen (1,6 Prozent) zu. In den Dienstleistungsbereichen, zu denen über 70 Prozent aller Erwerbstätigen zählen, steigt die Beschäftigung um fast 12 400 Personen (0,2 Prozent). Im Bereich „Land- und Forstwirtschaft, Fischerei“ sinkt die Erwerbstätigenzahl um rund 5 700 Personen (-4,8 Prozent) und im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) um knapp 21 700 Personen (-1,3 Prozent).

Bericht: Bayerisches Landesamt für Statistik

Foto: Hötzelsperger – ORO in Rohrdorf, Landkreis Rosenheim

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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