Land- & Forstwirtschaft

Immer weniger schweinehaltende Betriebe in Bayern

Die dramatische Situation der Schweinehalter schlägt sich mittlerweile in Zahlen nieder: Die Zahl der schweinehaltenden Betriebe in Bayern geht immer weiter zurück. Hielten im Mai 2010 noch 7.600 Betriebe mindestens 50 Schweine und 10 Zuchtsauen, so waren es im Mai 2021 nur noch 4.200 Betriebe.

Das ist ein Rückgang von fast 45 Prozent. Auch die Tierzahlen sind rückläufig: Der Schweinebestand sank von 3.527. 300 Schweine (2010) auf 2.898.000 Tiere 2021. Das entspricht einem Minus von fast 18 Prozent.

Katastrophale Erzeugerpreise, hohe Kosten, ständig wachsende Anforderungen  insbesondere beim Tierwohl, fehlende Planungssicherheit für Investitionsentscheidungen, unüberbrückbare Hindernisse bei Stallbaugenehmigungen sowie die Hilflosigkeit der Behörden beim Eindämmen der ASP machen den Betrieben schwer zu schaffen. Es droht ein massives Wegbrechen der Schweinehaltung in Deutschland und Bayern. Viele bayerische Schweinehalter denken übers Aufhören nach. Einige haben diese unumkehrbare Entscheidung zum Ausstieg diesem Produktionszweig bereits getroffen.

Die Auswirkungen dieser Situation zeigt unsere Info-Grafik, die Ihnen zum Download und zur weiteren Nutzung zur Verfügung steht:

Bericht und Foto: Bayerischer Bauernverband

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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