Brauchtum

Hohenaschauer Trachtler trauern um Hermann Kiesmüller

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Im Alter von 75 Jahren ist der über seinen Heimatort Aschau i. Chiemgau hinaus bekannte Vieh- und Pferdehändler Hermann Kiesmüller verstorben. Bei der Trauerfeier in der Pfarrkirche „Darstellung des Herrn“ erinnerte Pfarrer Pfarrer Paul Janßen an das Leben und Wirken von Hermann Kiesmüller.

Mit seinem Tod hat auch der Trachtenverein „D´Griabinga“ Hohenaschau ein überaus verdientes Mitglied verloren. 21 Jahre lang in seiner 58jährigen Zeit der Vereinszugehörigkeit war Hermann Kiesmüller in der Vereinsvorstandschaft tätigt. „Vier Jahre war Hermann unser Zweiter Fähnrich, fünf Jahre war er Erster Vortänzer, drei Jahre war er Erster Fähnrich und neun Jahre war er Beisitzer“ – so Erster Vorstand Claus Reiter bei seiner Trauerrede am offenen Grab. Als Zeichen der Verbundenheit des Verstorbenen mit dem Hohenaschauer Trachtenverein wurde der Sarg auf seinem letzten Erdenweg von vier Trachtlern des Vereins getragen. Die Vereinsfahne senkte sich am Grab zum letzten Gruß von einem guten Trachtler. Die musikalische Gestaltung der Trauerfeierlichkeiten übernahmen in der Pfarrkirche volksmusikalisch Gabi Reiserer und Hans Wiesholzer, auf dem Friedhof spielten Aschauer Bläser zu Ehren des Verstorbenen.

Sterbefoto: Hermann Kiesmüller    /   Fahnenabordnung des GTEV Hohenaschau

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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