Tourismus

Hebfeier für Inspirations-Bankerl in Aschau

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Gestiftet von den Autorinnen und Autoren der alljährlich im April stattfindenden Aschauer Autorenwoche steht im Bankerldorf Aschau i. Chiemgau eine neue Themenbank mit der Nummer 156 nahe der Prien. Bei einer Hebfeier  wurde das Inspirationsbankerl eingeweiht. Die kleine Feier wurde von der Autorengruppe gestaltet. Die Zweitplatzierte des Aschauer Autorenpreises, Heike Stadelmann, gab ihre Geschichte „Das Leben ist zu kurz für irgendwann“ zum Besten und die Organisatorin der Autorenwoche, Marion Bischoff, berichtete über die vielen besonderen Momente, die sie und ihre Kolleginnen bereits im Bankerldorf erlebt haben. Tourismuschef Herbert Reiter hob hervor, wie wertvoll die schreibende Zunft für das Bankerldorf ist und gab einen kleinen Hinweis auf die Planungen für das kommende Jahr – dann nämlich feiert die Aschauer Autorenwoche ihr fünfjähriges Bestehen.

Im Beisein von Bürgermeister Peter Solnar, Baron Rasso von Cramer-Klett und Holzbildhauer Roland Füssel übergaben die Autoren das Bankerl seiner Bestimmung. Wer sich darauf niederlässt, findet sicher Inspiration, denn das Inspirationsbankerl steht an einem ganz besonderen Ort. Der Blick ist auf die Prien gerichtet, man hat die Kampenwand im Rücken und mit einer kleinen Drehung nach links rückt Schloss Hohenaschau ins Sichtfeld. Im Bankerl selbst gibt es ein Türchen. Ein jeder Besucher ist eingeladen, die Klappe zu öffnen und sich den passenden Lesestoff herauszusuchen. Wer von der Muße geküsst wird, kann seine Gedanken in das bereitgelegte Notizbuch eintragen.

Bericht und Foto: Herbert Reiter

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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