Brauchtum

Gute Tat: Klöpfeln in Wildenwart

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

„Heut ist die heilige Klöpfeles-Nacht“ – und schon ist es in diesem Jahr wieder vorbei mit den Klöpfeltagen. Am ersten und zweiten Donnerstag im Advent sind die Klöpfelnächte, am letzten Donnerstag vor Heiligabend wird traditionell nicht mehr geklöpfelt. Die Klöpfelnächte stehen symbolisch für die Herbergssuche von Maria und Josef. Die Trachtenvereine der Region haben den alten Heischebrauch in den letzten Jahren wieder belebt und die Kindergruppen freuen sich, dass sie mit dem Gesammelten helfen können. Ein wenig bleibt auch für sie selbst über. Die Kinder des Trachtenvereins „Die lustigen Wildenwarter“ zogen von Haustür zu Haustür, sangen ihre guten Wünsche für Haus und Hof und baten schließlich um eine Gabe. „Wir wünschen den Hausleut viel Segen und Glück“, verabschieden sich die Kinder, nachdem sie gesungen haben und dafür eine Tafel Schokolade, eine Orange, eine Tüte Selbstgebackenes und auch ein paar Euro in die Kasse erhalten haben. Der Erlös der Sammlung geht in diesem Jahr nach Aschau zur Behandlung der Leukämieerkrankung des zweijährigen Rafi Fischer.

Bericht und Foto: Heinrich Rehberg

 

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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