Kirche

Gottesdienst beim Bayerischen Inngau-Verband

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Der beschauliche Obstgarten in Schaurain bei Lauterbach in der Gemeinde Rohrdorf war eine herrliche Örtlichkeit für einen Gottesdienst, zu dem der Trachtenverein „D´Lindntaler“ Lauterbach und der Bayerische Inngau-Trachtenverband eingeladen hatten. „Die vor uns liegende Landschaft haben wir vom Herrgott geschenkt bekommen, aber pflegen und erhalten müssen wir sie schon selber. Deshalb appelliere ich an die anwesenden und verantwortungstragenden Politiker, dass sie sich bei der Festlegung für den Brenner-Basis-Tunnel nicht die billigste, sondern die für Menschen und Landschaft am meisten schützende Lösung entscheiden“ – so Gauvorstand Georg Schinnagl bei seiner Begrüßung. Pfarrer Robert Baumgartner verglich das Menschenleben mit einem Motto aus der Senfwerbung: „Süß-sauer wird milde und so werden wir mit fortschreitendem Leben erfahrener und einsichtiger“ sagte der Pfarrer, der den Gottesdienst mit Diakon Anton Zanker zelebrierte. Chorgesang, Bläserweisen und allgemeiner Gesang mit dem neuen Liedheft, das der Bayerische Trachtenverband mit Unterstützung vom Festring München herausgegeben hatte, verhalfen der Feier zu einem besonders festlichen Rahmen. Landesvorsitzender Max Bertl konnte an Vorstand Josef Brem senior ein von Bayerns Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder gestiftetes Fahnenband anlässlich des Jubiläums „100 Jahre Freistaat Bayern“ überreichen. Dabei sagte Max Bertl: „Vor 135 Jahren hat Lehrer Joseph Vogl in Bayerischzell den ersten bayerischen Trachtenverein ausgerufen, heute sehen wir, zu welcher Pracht dieser Aufruf geführt hat“.

Foto/s: Hötzelsperger – Eindrücke vom Gaufest-Sonntag mit Gottesdienst beim Trachtenverein Lauterbach  und vom Bayerischen Inngau-Trachtenverband

Weitere Informationen: www.trachtenverband-bayern.de und www.gaufest2018.de

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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