Landwirtschaft

Glentleiten: Handwerkertag am kommenden Sonntag

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Der erste Sonntag im September ist an der Glentleiten traditionell alten Berufen und Techniken vorbehalten. So auch heuer. Am 2. September finden sich in der Einrichtung des Bezirks Oberbayern über 30 Handwerker ein, die ihr Können zeigen. Mit dabei sind zum Beispiel ein Seiler, eine Trachtenschneiderin, ein Wetzstein-Macher, eine Klöpplerin, ein Schmied, eine Stuhlflechterin, ein Lederhosenflicker und viele mehr. Auch Glentleitner Werkstätten, die nur selten in Aktion zu erleben sind, werden in Betrieb genommen – so etwa die Tuffsteinsäge aus Huglfing. Darüber hinaus ist extra für den Handwerkertag eine mobile Vollgattersäge aufgebaut worden und im Einsatz, die vollständig in ihre Einzelteile zerlegt werden kann und früher vor allem in abgelegenen Gegenden für den Bau von Bergbauernhöfen oder Almgebäuden zum Einsatz kam. Diese Säge ist bereits am Samstag, 1. September, in Betrieb zu erleben und nochmals am darauf folgenden Wochenende (8./9.9.).

Weiteres Programm

Für Kinder gibt es ebenfalls ein abwechslungsreiches Programm mit verschiedenen offenen Werkstätten (Drechseln, Wolle Spinnen, Stoffdruck, Filzen, Seife und kleine Geldbeutel herstellen sowie Lederarmbänder punzieren), bei denen sie ihr handwerkliches Geschick schulen können. Einen Ausblick auf das moderne Handwerk gibt das Bildungszentrum Weilheim der Handwerkskammer für München und Oberbayern – es präsentiert sich mit Schreinern, Zimmerern und Malern.

Bericht: Bezirk Oberbayern, Archiv FLM Glentleiten – Fotos: Bezirk Oberbayern, Archiv FLM Glentleiten / Özlükurt

Weitere Informationen: www.glentleiten.de

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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