Kirche

Gläubige begehen Marienmonat Mai

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Zum Beginn des Marienmonats Mai feiert Kardinal Reinhard Marx am Sonntag, 1. Mai, um 18 Uhr die erste feierliche Maiandacht des Jahres im Münchner Liebfrauendom. Die vom Erzbischof von München und Freising geleitete Andacht wird von Domchor und Dombläsern unter der Leitung von Domkapellmeisterin Lucia Hilz mit Marianischen Motetten und Liedsätzen gestaltet. Die Andacht wird im Internet unter www.erzbistum-muenchen.de/stream sowie auf der Facebookseite der Erzdiözese live übertragen.

Mit einem Festgottesdienst im Münchner Liebfrauendom am Montag, 2. Mai, um 18 Uhr wird heuer das Hochfest der Patrona Bavariae gefeiert, an dem die Gottesmutter Maria als Schutzfrau Bayerns verehrt wird. Der von Solisten der Capella Cathedralis unter anderem mit der Missa de Beata Virgine von Gregor Aichinger gestaltete Gottesdienst wird auch im Internet übertragen. Um 19 Uhr schließt sich die zweite feierliche Maiandacht an. Weihbischof Wolfgang Bischof, Bischofsvikar für die Seelsorgsregion Süd der Erzdiözese und Beauftragter der Deutschen Bischofskonferenz für die Polizeiseelsorge, leitet die Andacht, die vom Polizeichor München mitgestaltet wird.

Zur Stadtmaiandacht an der Mariensäule auf dem Marienplatz kommen Gläubige am Dienstag, 3. Mai, um 19.30 Uhr zusammen. Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg, Bischofsvikar für die Seelsorgsregion München, leitet die Andacht. Die musikalische Gestaltung übernehmen die Junge Domkantorei, die Domsingknaben und die Dombläser unter der Leitung von Domkantor Benedikt Celler. Bei schlechter Witterung findet die Stadtmaiandacht im Dom statt.

Weitere Maiandachten im Liebfrauendom werden an allen Montagen, Mittwochen und Samstagen im Mai jeweils um 19 Uhr gefeiert. Teil der klassischen Maiandacht sind die Verehrung Mariens und Anrufung um ihre Fürbitte bei Gott sowie die Aussetzung des Allerheiligsten zur Anbetung und anschließendem sakramentalen Segen. Im Marienmonat Mai wird die Gottesmutter in den bayerischen Diözesen traditionell besonders verehrt, üblicherweise bitten die Gläubigen in Andachten, Gottesdiensten und Wallfahrten um ihre Hilfe und Fürsprache. Papst Benedikt XV. benannte Maria offiziell als Schutzfrau Bayerns. 1917 wurde das Fest der Patrona Bavariae erstmals in allen bayerischen Diözesen begangen. (glx)

Bericht: Erzbischöfliches Ordinariat

Foto: Hötzelsperger

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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