Tourismus

GESUNDES BAYERN – Entgiften mit der Kraft der Natur

Den Körper entgiften, ein paar Kilos verlieren, gesünder leben: Das steht jedes Jahr zuverlässig ganz oben auf der Hitliste der guten Vorsätze. Der nahende Frühling ist die beste Zeit, um diesen Plan in die Tat umzusetzen – und eines der bayerischen Heilbäder und Kurorte nach dem Lockdown der ideale Ort dafür. Wer auf die Qualitätsmarke GESUNDES BAYERN achtet, entschlackt unter qualifizierter Anleitung. Weitere Informationen auf www.gesundes-bayern.de.

„Detoxing“ kommt aus dem Englischen und bedeutet „Entgiften“. Der Begriff mag modern klingen, die Idee dahinter ist aber schon seit mindestens hundert Jahren bekannt – unter dem Begriff „Entschlacken“ oder „Heilfasten“. Die Theorie dazu entwickelte der Arzt Otto Buchinger. Er glaubte, dass sich Umweltgifte im Körper anreichern und in Form von sogenannten Schlacken ablagern. Die Folge: zunächst Müdigkeit, Hautprobleme oder Konzentrationsschwäche, später ernsthafte Erkrankungen.

Auch wenn der Begriff „Schlacken“ längst überholt ist, lag Otto Buchinger mit einigen Beobachtungen wohl richtig. So wissen Mediziner mittlerweile, dass Kalkablagerungen in den Arterien für Herzinfarkt und Schlaganfall verantwortlich sind. Harnsäurekristalle, die sich in den Gelenken anreichern, gelten als Ursache für Gicht. Eiweißplaques im Gehirn sind eines der Hauptmerkmale der Alzheimerkrankheit und treten auch bei Parkinson auf.

Zwar kann unser Körper Giftstoffe normalerweise selbst ausscheiden. Doch wer sich ungesund ernährt, macht Darm, Haut und Niere diese Arbeit tatsächlich schwer. Schlafmangel und fehlende Bewegung verstärken das Problem. Forscher gehen davon aus, dass Ablagerungen dem Körper schon lange vor dem Ausbruch einer Erkrankung schaden. Die gute Nachricht? Seit rund zehn Jahren ist bekannt, dass sich Ablagerungen bei einem gesunden Lebensstil auch wieder zurückbilden.

Individuell entgiften mit GESUNDES BAYERN

Buchinger empfahl zur Entschlackung noch die von ihm entwickelte Fastenkur. Heute wird der Begriff „Detoxing“ großzügiger interpretiert. Dahinter können sich ganz unterschiedliche Methoden der Alternativmedizin verbergen: traditionelle Heilverfahren wie eine Fasten-, Schroth- oder Kneippkur ebenso wie eine begleitete Ernährungsumstellung mit Bewegung und Entspannung.

Egal, für welche Methode man sich entscheidet: Sinnvoll ist es, sich fachkundige Unterstützung zu holen. Schließlich greift eine Detoxing-Kur in den Stoffwechsel des Körpers ein. Bei einem Gesundheitsaufenthalt in den bayerischen Heilbädern und Kurorten erstellen qualifizierte Experten darum ein individuelles Programm für jeden Gast. Dieser Plan berücksichtigt Vorerkrankungen, Bedürfnisse und Vorlieben. Dafür bürgt die Qualitätsmarke GESUNDES BAYERN.

Bestandteil jeder Detoxing-Kur ist eine Ernährungsumstellung. Diese bringt den Stoffwechsel in Gang und verändert die Zusammensetzung des Mikrobioms – also der Bakterien im Darm. Verzichtet wird dabei auf alle Lebensmittel, die den Körper übersäuern und in Verdacht stehen, Krankheiten zu begünstigen: Fleisch, Käse, Weißmehl, Süßigkeiten, Alkohol, Nikotin und Kaffee. Stattdessen stehen viel Obst und Gemüse auf dem Speiseplan, manchmal auch nur in Saftform.

Schonende Kost, leichte Bewegung – und die Organe atmen auf

GESUNDES BAYERN-Expertin Monika Aigner schwört beim Detoxing auf die Schrothkur. Das traditionelle Naturheilverfahren setzt unter anderem auf eine ballaststoffreiche, vegetarische Ernährung: „Durch die schonende Kost kann sich der Magen-Darm-Trakt sehr gut regenerieren. Der Wechsel von Trink- und Trockentagen fördert die Ausschwemmung. Die Schrothpackungen unterstützen außerdem die Haut in ihrer Entgiftungsfunktion. Zusätzlich haben wir eine Psychologin im Haus, die dabei hilft, seelischen Ballast zu erkennen und loszulassen“, so die Diplom-Ökotrophologin und Inhaberin des Hotels Kronenhof in Oberstaufen.

Unterstützend setzen viele Detoxing-Kuren auf ableitende Verfahren: Bei Saunagängen werden Schadstoffe ausgeschwitzt, durch Einläufe oder abführende Nahrungsmittel ausgeschieden.

GESUNDES BAYERN-Expertin Jana Schäfer-Schalk, Sporttherapeutin in Bad Füssing, empfiehlt zusätzlich leichte Bewegung und Entspannungsübungen: „Yoga, Pilates und entschleunigende Wanderungen durch Wald und Flur regen den Stoffwechsel an. Dadurch entgiftet auch die Lunge. Diese leichten Bewegungen helfen, die Nährstoffe bis in die hintersten Winkel des Körpers zu transportieren.“

Der ideale Zeitraum für eine solche Detoxing-Kur beträgt ein bis zwei Wochen. Und danach? Damit eine Detoxing-Kur auch langfristig Wirkung zeigt, sollte sie als Ausgangspunkt der Reise in ein gesünderes Leben verstanden werden. Nur wer sich langfristig von Junkfood, Nikotin und Stubenhockerei verabschiedet, beugt Krankheiten effektiv vor.

Über GESUNDES BAYERN

Unter der Marke GESUNDES BAYERN präsentieren sich die bayerischen Heilbäder und Kurorte mit modernen, qualitativ hochwertigen und ganzheitlichen Gesundheitsprogrammen. Verschiedene Prädikate und Siegel sichern das hohe Niveau der Partner, die ihren Gästen „höchste Gesundheitskompetenz in bayerischer Urlaubsqualität“ bieten. Ein Leistungsversprechen, das Gäste mit GESUNDES BAYERN von der Unterkunft über die Gastronomie bis hin zur medizinischen Ausstattung konsequent erleben – egal, ob im Urlaub oder bei einem verordneten Therapieaufenthalt.  Die Besonderheit:  Die Anwendungen basieren auf natürlichen Heilmitteln wie Moor, Sole, Heilwasser oder Heilklima sowie auf natürlichen Heilverfahren wie Kneipp oder Schroth und sind in ihrer Wirksamkeit seit Jahrhunderten bewährt und schulmedizinisch anerkannt.

Natürlich auftanken mit medizinisch fundierter Tiefenwirkung – das ist der Anspruch hinter dem Qualitätssiegel GESUNDES BAYERN, das im Jahr 2012 vom Bayerischen Heilbäder-Verband e. V. (BHV) und der BAYERN TOURISMUS Marketing GmbH entwickelt wurde und das heute aktueller denn je die Bedürfnisse des gesundheitsorientierten Reisenden stillt.

Bericht und Foto: www.gesundes-bayern.de

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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