Kirche

Gekroentes Brutnest in Fischer-Kapelle

In den unzähligen Kapellen und Kirchen werden im Mai die traditionellen Maiandachten abgehalten. Nicht zuletzt wird im Volksmund der Mai auch als Wonne- und Marienmonat bezeichnet. Ein ganz besonderes Bild gibt dabei die Fischer-Kapelle in Aschau i.Chiemgau ab, die zwischen dem Fluss der Prien und dem Ortsteil Engerndorf inmitten grüner Wiesen liegt. In der Kapelle schweift derzeit der Blick der Besucher gleich auf die Krone der Gottesmutter. In mühseligster Feinarbeit hat sich dort eine Amsel ein wohlgehütetes Nest zum Brüten geschaffen. Ein Anblick, der regelrecht gekrönt ist und in dieser Art sicher nicht so leicht wieder zu finden ist. Die Marienkapelle wurde im Jahr 1988 von Maria und Wolfgang Fischer erbaut und inzwischen ist das idyllisch gelegene Kirchlein zu einem wahrhaften Rast- und Zielort für Wanderer und Gläubige geworden. Die Fischer-Kapelle ist auch eingebunden in den Aschauer Kapellenweg, weitere Infos dazu gibt es bei der Tourist Info Aschau i.Chiemgau, Tel. 08052/90490 oder unter www.aschau.de.

Bericht und Foto: Herbert Reiter

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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