Kirche

Gedanken zum Friedensweltbild in der Priener Kirche

Seit der Osterzeit präsentiert der Priener Fotograf Mathias Stampfl in der Pfarrkirche „Mariä Himmelfahrt“ das Kunstwerk „Hände“, dieses erläutert Gemeinderferent Werner Hofmann wie folgt:

„Wir sind dankbar und froh, dass Mathias und Helga Stampfl uns für Ihr Friedensweltbild ausgewählt haben, um es in der Pfarrkirche Prien zu zeigen.  Katholisch bedeutet ja übersetzt: allumfassend. Das Selbstverständnis der Kirche, ich darf hier auch für unsere ökumenischen Kollegen sprechen, ist, dass Kirche immer für alle da ist. Die Hände auf dem Kunstwerk sind fast ausnahmslos ohne Schmuck und Kleidung zu sehen. Einfach die Hände, wie sie sich begegnen, fassen, festhalten. Jung, alt, kräftig, schwach, in allen Hautfarben. Hände haben für mich immer mit der Tat zu tun. Das Bild sagt für mich auch: jetzt ist die Zeit zu handeln. Ob es für die Flüchtlinge ist, für den Frieden im Kleinen oder Großen, für unsere Umwelt, für die Veränderungen in der kath. Kirche. Das alles geht aber nur gemeinsam, mit vielen Händen. Das Gedicht von Ernst Reiter, das in Lesezeichen aufliegt, bringt dies gut auf einen Punkt“.

Die aufliegenden Lesezeichen können gegen eine Spende mitgenommen werden, der Erlös kommt der Ukraine-Hilfe zugute. Nach der Osterzeit kommt das Kunstwerk im Rahmen der Priener Kunstzeit in die Taufkapelle.

Fotos: Hötzelsperger

Redaktion

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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