Brauchtum

Gauheimattag beim Oberlandler Gau

Glück mit dem Wetter hatten die Trachtler des Oberlandler Gauverbandes am Sonntag, 28. Juli 2019. Trotz angekündigtem Regen und einigen Unsicherheiten in den Tagen vor dem Festsonntag hielt das Wetter bis nach dem Festzug durch. So konnten die etwa 5000 Trachtler nach der obligatorischen Trachtenschau die Messe auf dem vorbereiteten Festplatz abhalten und den Festzug in voller Länge trockenen Fußes marschieren.

Das alljährliche Gaufest ist ein klares Bekenntnis zu Heimat und Tradition, weiß Gauvorstand Hans Schwaiger. Edas Gaufest ist ein Zeichen des Zusammenhaltes und für die Gesellschaft aller Trachtler – vor allem aber auch für die kürzlich fusionierten Trachtenvereine Waakirchen und Hauserdörfl. Diese richteten das diesjährige Fest aus und feierten damit zugleich ihr 100.Jubiläum. Gut gelaunt begingen die Trachtler die Feldmesse mit Stephan Fischbacher, der für die Feldmesse Unterstützung von seinem evangelischen Kollegen Martin Voss erhielt. Gemeinsam riefen die beiden Geistlichen in Ihrer Predigt dazu auf, das „Vater Unser“ nicht nur „runterzubeten“, sondern sich zu Herzen zu nehmen und die gesprochenen Worte auch zu verinnerlichen.

Nach der Messe führte der Festzug durch die ganze Ortschaft und anschließend ließen die Trachtler den Gau-Heimattag im Festzelt ausklingen. Neben Landtagspräsidentin Ilse Aigner, Bundestagsabgeordneten Alexander Radwan, den Bezirksräten Olaf von Löwis und Sepp Hartl, Landrat Wolfgang Rzehak und mehreren Bürgermeistern, hatte in diesem Jahr auch die bekennende Trachtlerin mit Leib und Seele die amtierende Bayerische Bierkönigin Vroni Ettstaller teilgenommen. Ihr Heimatverein D’Neureuther Gmund sicherte sich zudem den 1. Platz in der Trachtenschau mit 260 Punkten.

Bericht und Fotos: Verena Assum (1. Gaupressewart Oberlandler Gauverband)

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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