Landwirtschaft

Gartenpflanzen vor Wintereinbruch schützen

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Angesichts der winterlichen Temperaturen hat Landwirtschaftsminister Helmut Brunner die bayerischen Freizeitgärtner aufgerufen, ihre frostempfindlichen Pflanzen im Garten und auf dem Balkon noch bis zum Wochenende zu schützen. „Durch den bayernweiten Wintereinbruch und die weiterhin zu erwartenden Fröste in den kommenden Nächten, ist es auf jeden Fall ratsam, die Pflanzen noch einmal abzudecken oder sie vorübergehend wieder in geschützte Ecken zu stellen“, sagte Brunner auf einem Gartenbaubetrieb in Frontenhausen anlässlich der Taufe der „Bayerischen Pflanze des Jahres“. Erdbeeren oder Beerensträucher sollten daher mit Vlies oder leichten Stoffen bedeckt werden. Kübelpflanzen wie Oleander beispielsweise, sollten in schützende Räume gestellt werden. Blühende Zwiebelpflanzen und Stauden dagegen würden in der Regel einige kalte Nächte vertragen.

Die Erwerbsgärtner haben nach Aussage des Ministers ihre Erdbeerkulturen und Gemüsejungpflanzen in frostgefährdeten Lagen bereits vorsorglich mit Vlies abgedeckt. Spargel ist aufgrund der Dämme und der Folienabdeckung nicht gefährdet, allerdings werde das Wachstum durch die Kältewelle deutlich verlangsamt. Die Kernobstlagen und Weinregionen am bayerischen Bodensee und in Franken zeigen seinen Worten zufolge zwar bislang keine Schäden durch den Wintereinbruch. Allerdings ist die Gefahr noch nicht gebannt, die kritisch-kalten Nächte stehen wohl noch bevor. „Wir können nur hoffen, dass die Fröste jetzt nicht zu streng werden und nicht zu lange anhalten“, so Brunner.

Foto: Hötzelsperger

 

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist und Leiter der Gäste-Information Samerberg bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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