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Frasdorfer Unterstützung für Kinderhaus Wildenwart

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Einstimmig beschloss der Gemeinderat eine zeitlich begrenzte Arbeitsgruppe für die anstehende Baumaßnahme „Kinderhaus Wildenwart“ im Bereich von Kirche und Schule an der Pfarrer-Strobl-Straße zu gründen. Bürgermeister Daniel Mair und vier Gemeinderatsmitglieder sollen die Frasdorfer Interessen bei den anstehenden Verhandlungen mit der Marktgemeinde Prien vertreten. Josef Enzinger (PWGF), Klaus Ofner (FWU) sowie Michael Ramsl und Christian Stocker (beide FWW) erhielten ohne Gegenstimme den Auftrag, die Gespräche mit Prien zu führen. Grundstückseigentümer Georg Bohrer (FWW) wird bei Bedarf zu diesem Gremium stoßen, vor allem wenn es um die Gestaltung des Hauses und des Umfeldes geht.

Die vorbereitenden Maßnahmen für den Bau des Kinderhauses Wildenwart sind durch die Gemeinde Frasdorf in die Wege geleitet und zum Teil bereits abgeschlossen. Nachdem Frasdorf grünes Licht aus dem erzbischöflichen Ordinariat in München für das Vorhaben im Ensembleschutzgebiet bekommen hatte, leitete die Verwaltung alle notwendigen Maßnahmen ein. Einstimmig billigte der Gemeinderat in seiner Oktober-Sitzung den Entwurf des Planungsbüros Wüstinger/Rickert zum Bebauungsplan „Kinderhaus Wildenwart“ und zur Änderung des Frasdorfer Flächennutzungsplans in diesem Bereich und ermächtigte die Verwaltung, die vorgeschriebene Auslegung durchzuführen. Bauamtsleiter Olaf Hoffmeyer brachte alle Gemeinderäte auf den gleichen Wissensstand.

Die Gemeinde Frasdorf wird der Pfarrei Sankt Margaretha in Frasdorf 20000 Euro als Zuschuss für die Renovierung des Kirchturms, der Kirchturmuhr und des Zifferblattes gewähren. Mit vier Gegenstimmen beschloss das Gremium diese Zuwendung.

Bericht und Bilder: Heinrich Rehberg

 

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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