Land- & Forstwirtschaft

Forstministerin Kaniber warnt vor hoher Waldbrandgefahr

Die Hitzewelle und die geringen Niederschläge der letzten Tage haben die Waldbrandgefahr in ganz Bayern stark ansteigen lassen. Der fünfstufige Gefahrenindex des Deutschen Wetterdienstes weist ab Donnerstag die zweithöchste Stufe aus. Forstministerin Michaela Kaniber appelliert deshalb an alle Waldbesucher, das bis Ende Oktober geltende Rauchverbot im Wald unbedingt einzuhalten und in Waldnähe auf Grillen oder offenes Feuer zu verzichten. „Der Wald ist unsere grüne Lunge. Deswegen müssen wir auf ihn aufpassen. Im Wald gilt jetzt äußerste Vorsicht, denn die trockene Nadelstreu und am Boden herumliegende Zweige sind sehr leicht entzündlich. Eine achtlos weggeworfene Zigarette oder auch ein Funke können ausreichen, um einen folgenschweren Brand auszulösen“, warnte die Ministerin.

Auch das Parken auf trockenem Gras ist wegen der heißen Fahrzeug-Katalysatoren gefährlich. Die Ministerin fordert zudem alle Waldbesitzer auf, beim Aufarbeiten von Borkenkäferschäden anfallendes Holz, Reisig oder Kronenmaterial auf keinen Fall zu verbrennen, sondern aus dem Wald abzutransportieren oder zu hacken. Eine Entspannung der Situation wird erst nach stärkeren Regenfällen erwartet.

Bericht und Bildmaterial: Bayerisches Landwirtschaftsministerium

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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