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Film “WER GRÄBT DEN BESTATTER EIN?” ist abgedreht

Geschafft: Nach 33 erfolgreichen Drehtagen ist der neue Film des Heimatfilmproduzentens Schmidbauer-Film WER GRÄBT DEN BESTATTER EIN? abgedreht. Sieben verschiedene Drehorte mit 30 Motiven wurden von den Darstellern in den letzten zwei Monaten bereist und bespielt.

Erfahrungsbericht Schmidbauer Film

In den letzten vier Wochen haben wir den Ortskern von Greisendorf in Mörnsheim kennengelernt, einen Unfall an der Gemeindegrenze in Weyarn nachgestellt, fast die Schreinerei in Hörlkofen in Brand gesetzt und sind in den Genuss von zahlreichen Weißwürsten der Fleischwerke Zimmermann gekommen.

Die Tatsache, dass plötzlich auch noch Polizist Spieß (Max von Thun) auftauchte, hat den Protagonisten Gärtner Gert (Tom Kreß), Müllfahrerin Rudi (Angelika Sedlmeier) und Klempner Pat (David Zimmerschied) das Leben nicht unbedingt leichter gemacht. Auf die letzten Tage haben sie in Metzger Lukas (Michael A. Grimm) und Sohn Lenny (Thomas Schmidbauer) glücklicherweise noch zwei Verbündete gefunden.

Trotz all den Aufregungen haben wir die Dreharbeiten sehr genießen können. Nach kalten und turbulenten Tagen an der Gemeindegrenze, durften wir dann am Strand von Thailand ein bisschen Sonne tanken.

Nette Abwechslung kam auch in Gestalt von Saskia Wagner vom FFF Bayern und Xavier Chotard und Amélie Linder von unserem Kinoverleih Alpenrepublik, die uns am Set besucht haben.

Natürlich wäre der gesamte Dreh nicht ohne die großartige Unterstützung in den Gemeinden möglich gewesen. Wir danken Herrn Schratzenstaller in Velden, Herrn Mittl in Mörnsheim, Herrn Haimerl in Weyarn und der Priener Tourismus-Gesellschaft, die uns die Vorstellungen unserer Motive verwirklichten und die uns mit ihren ortskundigen Tipps immer wieder unter die Arme greifen konnten.

Wir danken unserem gesamten Team für die wunderschönen Wochen, die wir mit Ihnen verbringen konnten und unserem Cast, der Gert, Rudi, Pat & Co. zum Leben erweckt hat.

Ein typischer Drehtag am Filmset von WER GRÄBT DEN BESTATTER EIN? beginnt gewöhnlich um 8 Uhr morgens. Langsam kommt Leben in unsere kleine Filmstadt. Diesmal nicht in Prien am Chiemsee bei Immobilien Stephan im Haus Ganterer, sondern an der Gemeindegrenze in Weyarn. Die Kaffeeautomaten mit unserem Kaffa Kaffee laufen auf Hochtouren, damit wir alle erstmal wach werden. Zur Stärkung gibt es Frischli Joghurt.

Nun können die Vorbereitungen für den Dreh starten. Im Kostüm werden die Kleiderstangen von Schramm mit Witt Weiden Kostümen bestückt und die ersten Schauspieler werden eingekleidet. Am Set wird schon fleißig vorgebaut und Frau Gruber wird mit ihrem iPad von Apple im Bild positioniert.

Schon bald fällt die erste Klappe, die Arri Kamera läuft und der Kaminkehrer VW Caddy mit Felice im Kostüm des Kaminkehrerverbands Bayern rollt heran. Gefolgt vom BMW Mini mit TV Sabsi und Kameramann Kamil, die mit ihrem TV Equipment vom RFO alles sorgfältig dokumentieren.

Doch je länger wir an der Landstraße in Weyarn drehen, desto kälter und nebliger wird es. Zum Glück bleibt der Bad Heilbrunner Tee in unseren FLSK Flaschen heiß und die HeatPaxx Wärme Pads halten uns warm.

Am Nachmittag gibt es dann für unser Team eine kleine Stärkung: Lassis und Joghurt von Andechser oder für die Verschlafenen unter uns: Red Bull.
Der Tag endet mit einem Feierabend Bier von Auer Bräu, die uns nicht nur mit Getränken über den gesamten Dreh hinweg versorgt haben, sondern auch das Wirtshaus mit Requisiten ausgestattet haben. Für die ganz Wilden unter uns gibt es einen Marsberger Schnaps.

Das Projekt wurde technisch von ARRI Rental mit Kamera und Lichtequipment und von Stereotec mit dem DIT-Cart ausgestattet. Nun geht es in die Postproduktion bei ARRI Media Services und dem Tonbüro Berlin.

WER GRÄBT DEN BESTATTER EIN? erscheint voraussichtlich im Herbst 2022 im Verleih von Alpenrepublik und ist gefördert von BKM, DFFF und FFF Bayern.

Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Postproduktion und auf ein Wiedersehen bei der Premiere!

Text und Bildmaterial: Schmidbauer-Film

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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