Brauchtum

Festversammlung bei Atzinger Trachtler

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Drei Monate vor Beginn der Festlichkeiten zum 81. Gautrachtenfest des Chiemgau-Alpenverbandes bekräftigten im voll besetzten Vereinshaus von Atzing die Mitglieder des Vereins ihre Vorfreude und Verantwortung gegenüber dem überörtlichen Trachtler-Ereignis im Rahmen einer Festversammlung.

Nach einer musikalischen Einstimmung durch die „Liabeberg-Musi“ informierten Festleiter Michael Schlosser junior und Vorstand Anton Hötzelsperger über den aktuellen Stand der Vorbereitungen. Derzeit wird von Atzinger Trachtenfrauen an verschiedenen Abenden das Festzeichen in Form eines Hirschhornknopfes fertig gemacht. Dieses Festzeichen stellte Gerhard Fischer als Vereinshaus-Nachbar vor, es wurde in einem aufwendigen Verfahren hergestellt und es soll auch nach dem Festsonntag noch für einen trachtlerischen Schmuck weiter verwendet werden können. Als Termine wurden bekannt gegeben am Dienstag, 2. Mai und Dienstag, 9. Mai zwei Volkstanzkursabende mit dem Chiemgauer Tanzwart Otto Zaiser jeweils ab 20 Uhr im Atzinger Vereinshaus, am 31. Mai eine Abstimmungs-Versammlung mit der Vorstandschaft vom Chiemgau-Alpenverband, am 27. Juni eine Zusammenkunft der Festzeichenverkäufer und am Freitag, 14. Juli ist Zeltaufbaubeginn auf dem bereits jetzt voll erschlossenen Festplatz neben dem Vereinshaus. Gauvorstand Miche Huber vom Chiemgau-Alpenverband würdigte die Atzinger Trachtler zu Beginn der heißen Vorbereitungsphase als Wahrer des Brauchtums, die den Grundgedanken der Vereinsgründung vor 120 Jahren auch in einer schnell-lebigen und von Wandel geprägten Zeit zu erhalten wissen. „Euer Tun schafft Heimatbewußtsein, Identität, Halt und Orientierung und das nicht nur für die Alten, sondern vor allem auch für die Jungen“, so der Gauvorstand. Nach diesen Worten nahm er für die beiden Atzinger Trachtenfrauen Maria Höhensteiger und Anni Krauß die Ehrung für deren 40jähriges aktives Dabeisein mit einem Ehrenzeichen des Gauverbandes vor. Bürgermeister und Schirmherr Jürgen Seifert versicherte im Beisein seiner Stellvertreter Jürgen Schuster und Alfred Schelhas den Atzinger Trachtlern die gemeindliche Unterstützung, so dass auch das Atzinger Gaufest wie schon vor zwei Jahren das Priener Gaufest und wiederum zwei Jahre zuvor das Wildenwarter Gaufest zu einem ganz besonderen Festerlebnis führen wird. Geschäftsführerin Tina Pfaffinger vom Tourismusverband Chiemsee-Alpenland, ebenso Ehrengast wie Geschäftsführerin Andrea Hübner von der PrienMarketing GmbH, wie Priens Partnerschaftsreferentin Ida Brömse und Priens Ehrenbürger Michael Anner dankte dem Trachtenverein Atzing für dessen Aktivitäten im heurigen „Trachtensommer“ mit drei Gaufesten im Landkreis Rosenheim. „Als Tourismusorganisation unterstützen wir die Gaufeste gerne, denn sie sind für unsere Urlauber ein echtes und unverfälschtes Erlebnis und darüber hinaus auch ein Kulturgut und bedeutender Wirtschaftsfaktor, denn Untersuchungen zufolge werden durch die drei Gaufeste fast eine Million Euro Ausgaben von den Besuchern zu erwarten sein“ – so Christina Pfaffinger. Von einer „Pfundigen Sache“ sprach Geschäftsführer Peter Holzner von der Volksbank Raiffeisenbank in Prien. Er überreichte an Festleiter Michael Schlosser und Vorstand Anton Hötzelsperger symbolisch drei 500-Euro-Scheine zur Finanzierung der Leistungen in der Vorbereitungsphase (von der Vorstellung der Festschrift berichten wir noch gesondert).

Fotos: Hötzelsperger  – Eindrücke von der Festversammlung in Atzing, u.a.:

Ehrung Chiemgau-Alpenverband für Maria Höhensteiger (li.) und Anna Krauß, sowie Spendenübergabe VR-Bank  durch Peter Holzner an Vorstand Hötzelsperger (li.) und Festleiter Schlosser (re.).

Weitere Aufnahmen: Grußworte Gauvorstand Miche Huber, Schirmherr und Bgm. Jürgen Seifert und Geschäftsführerin Christina Pfaffinger vom Tourismusverband Chiemsee-Alpenland.

Nähere Informationen:  www.gaufest.bayern

Über den Autor

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Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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