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Festschrift zum Aschauer Feuerwehr-Jubiläum

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Die beiden Vorsitzenden der Feuerwehr Aschau Werner Grill und Christian Deml übergaben vor dem Aschauer Feuerwehrhaus das erste Exemplar der druckfrischen Festschrift zum 150. Gründungsjubiläum der Aschauer Feuerwehr an Bürgermeister Simon Frank. Bei der Präsentation waren auch Rainer Küblbeck vom Aschauer Gewerbeverein, sowie die Vertreter der drei Aschauer Banken Regina Müller, Georg Furtner und Jakob Stocker mit dabei. Alle vier hatten die Herausgabe des 160 Seiten starken Buches zum Jubiläum mit jeweils 1000 Euro gefördert. Das Gründungsfest war vom 14. bis zum 18. Mai vorgesehen, fiel aber Corona zum Opfer. Im Zuge dieses Festes sollten auch die beiden neuesten Fahrzeuge der Aschauer Feuerwehr, die große Drehleiter DLK 23/12 und das Tanklöschfahrzeug TLF 3000 den kirchlichen Segen erhalten; das wird nun zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt, versprachen Bürgermeister Simon Frank und die beiden Vorsitzenden der Feuerwehr.

Anderthalb Jahre arbeiteten Sebastian Pellkofer und Hans Rucker junior an der neuen Feuerwehrchronik, einem reich illustrierten Werk im Buchformat. Altbürgermeister Kaspar Öttl, der lange Jahre Schriftführer der Feuerwehr war, unterstützte die beiden Verfasser mit seinem Wissen, zahllose Stunden verbrachten die beiden Autoren auch im Gemeindearchiv und beim Sammeln der Informationen und Bilder aus 150 Jahren. „Mit dieser Chronik beschreitet die Aschauer Feuerwehr neue Wege“, so Bürgermeister Simon Frank, der als ehemaliger Schriftführer und Zugführer sehr mit der Feuerwehr verbunden ist, „wir haben hier eine Vereinschronik, die in ihrer Gestaltung von den herkömmlichen abweicht, in der sich aber dennoch alle wieder finden“. Sie stellt einen wertvollen Beitrag für unsere Vereinsgeschichte und für das Priental dar, sie gibt Auskunft zur Aschauer Feuerwehr von der Gründung bis zur Gegenwart. Sie erzählt auch ein wenig über Aschau, über Schadensfeuer und Überschwemmungen, über die Fahrzeuge, die Tragkraftspritzen, die Pumpen und die weitere Ausrüstung und auch über die persönliche Schutzausstattung der Wehrmänner im Verlauf von 150 Jahren. Auch die Arbeit mit den Jungfeuerwehrleuten und der Vereinsjugend wird von allen Seiten beleuchtet, denn die Burschen und Mädchen sind die Zukunft des Vereins.

Der Vorsitzende des Feuerwehrvereins Werner Grill stellte das Werk mit allerhand Anekdoten vor und erzählte Wissenswertes über die Entstehung des Buches und all das, was in den knapp gehaltenen Texten nicht aufgezeichnet werden konnte. Die vielen Bilder laden zum Anschauen geradezu ein, der Text ist sehr informativ gehalten. Die Chronik „150 Jahre Freiwillige Feuerwehr“ ist ab sofort bei der Vorstandschaft der Aschauer Feuerwehr, bei der Tourist Info in Aschau und Sachrang und zahlreichen weiteren Geschäften in Aschau erhältlich.

Aschaus Bürgermeister Simon Frank bedankte sich bei Werner Grill, bei den beiden Autoren Sebastian Pellkofer und Hans Rucker junior, bei Festleiter Lorenz Hofmann und dem Festausschuss für dieses eindrucksvolle Werk, in dem Aschau und alles rund um seine Feuerwehr enthalten sei. Die beiden Vorsitzenden Werner Grill und Christian Deml bedauerten es, dass das Fest nicht wie geplant im Mai stattfinden konnte, „denn 150 wird auch ein alter Verein nur einmal im Leben, aber man kann auch den 151. oder 152. Geburtstag feiern“.

Bericht und Fotos: Heinrich Rehberg – Die beiden Vorsitzenden der Feuerwehr Aschau Werner Grill (rechts) und Christian Deml (links) übergaben vor dem Aschauer Feuerwehrhaus das erste Exemplar der druckfrischen Festschrift zum 150. Gründungsjubiläum der Aschauer Feuerwehr an Bürgermeister Simon Frank.

 

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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