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EUREGIO Klimaladen tourt ab sofort durch Schulen in Salzburg und Bayern

Die neu gestaltete interaktive Klimaschutz-Wanderausstellung für alle ab 10 Jahren ist im SOS Kinderdorf Seekirchen feierlich eröffnet worden. Jugendliche aus den Landkreisen Berchtesgadener Land und Traunstein sowie dem Bundesland Salzburg erfahren in fünf Stationen durch Spiele und viele Hintergrundinfos, wie sie selbst zum Klimaschutz beitragen können.

„Dass Einkaufen Geld kostet, ist uns allen bewusst. Beim symbolischen Einkauf im Klimaladen wird auch die Frage beantwortet, was unser Konsum dem Klima kostet und wo versteckte Umweltkosten liegen. Wir alle, ob groß oder klein, können durch unsere Entscheidungen im täglichen Leben, einen Unterschied machen“, fasst Eva Zangerle zusammen, die im Auftrag des grenzüberschreitenden Projektkonsortiums die Wanderausstellung konzipiert hat. Genau diesen Unterschied zeigt der Klimaladen spielerisch auf. Alle Schülerinnen und Schüler erhalten ein virtuelles Budget und Klimapunkte für ihren Einkauf im Klimaladen. Dabei erfahren sie, wo die Rohstoffe fürs Handy herkommen oder wie viele Fahrräder auf einem PKW-Abstellplatz Platz finden. Außerdem können Pluspunkte zum Beispiel für das richtige Abfalltrennen gesammelt und Alternativen zum schnellen neuen Mode-Schnäppchen gefunden werden.

Die Vorgängerausstellung wurde auf bayerischer und österreichischer Seite von insgesamt 10.000 Schülerinnen und Schülern besucht und mit dem kommunalen Klimaschutzpreis des Bundesumweltministeriums und mit dem UNESCO-Dekadenpreis ausgezeichnet. Nun wurde die erfolgreiche Ausstellung neu aufgelegt und kann ab sofort kostenlos von Schulen in den Landkreisen Berchtesgadener Land und Traunstein sowie aus dem Bundesland Salzburg ausgeliehen werden.

„Wir freuen uns, zusammen mit den stellvertretenden Landräten Michael Koller aus dem Berchtesgadener Land und Theresa Schmidhuber aus dem Landkreis Traunstein sowie den Bürgermeistern Konrad Pieringer aus Seekirchen, Wolfgang Wagner aus Köstendorf und Norbert Meindl aus Lofer in ihren Funktionen als Vertreter des Gemeindeverbands, Regionalverbands Salzburger Seenland und für die EUREGIO, die Neuauflage der erfolgreichen Ausstellung hier zu präsentieren. Die Ausstellung ist bereits bis Jänner gut gebucht“, zeigt sich EUREGIO Geschäftsführer Steffen Rubach erfreut.

Der stellvertretende Landrat des Berchtesgadener Landes Michael Koller machte bei der Eröffnung deutlich, dass Klimaschutz eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist. „Wir alle – ob Politik, Unternehmen, Kommunen oder Bürger – sind gefragt, unseren Beitrag zu leisten. Der Klimaladen sensibilisiert, motiviert und zeigt auf, welche Möglichkeiten jeder Einzelne im Alltag hat“, so Koller.

Klimaschutz kennt keine Grenzen. Im Sinne einer nachhaltigen Umweltbildung haben das Klimabündnis Salzburg, der Landkreis Berchtesgadener Land, die Biosphärenregion Berchtesgadener Land, die Wirtschaftsförderungs GmbH Landkreis Traunstein, der Regionalverband Salzburger Seenland und die EUREGIO Salzburg – Berchtesgadener Land – Traunstein den Klimaladen neu erstellt. Das Projekt wurde durch INTERREG V A Österreich – Bayern 2014-2020 gefördert, ein Programm der Europäischen Union zur Unterstützung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit.

Weitere Informationen zur Ausstellung und zur Buchung sind unter https://klimaladen.euregio-salzburg.eu zu finden.

Text: Landratsamt Berchtesgadener Land – Foto: Martin Signitzer

Bildunterschrift: Die Projektpartner (v.l.): Bürgermeister Konrad Pieringer (Seekirchen), Wolfgang Arming (SOS Kinderdorf), Stv. Landrat Michael Koller (BGL), Bürgermeister Norbert Meindl (Lofer), Stv. Landrätin Theresa Schmidhuber (Traunstein), Bürgermeister Wolfgang Wagner (Köstendorf) und Designerin Eva Zangerle mit dem neuen Klimaladen.

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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