Corona-Krise

Erzdiözese setzt Förderung von Künstlerinnen und Künstlern fort

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Bekannte Volkssängerinnen und Volkssänger aus Hörfunk und Fernsehen sowie von der „Oiden Wiesn“ des Münchner Oktoberfestes gestalten von 21. September bis 23. November in der Reihe „ImPuls um 7“ immer dienstags die Andachten in der Pfarrkirche St. Korbinian, Valleystraße 24, in München-Untersendling mit. „Die Künstlerinnen und Künstler geben mit ihren Liedern und deren inhaltlichen Aussagen den thematischen Impuls für die Andacht, der dann weiter aufgegriffen wird“, erklärt Andrea-Elisabeth Lutz, Kulturmanagerin der Erzdiözese München und Freising, das neue Format der Impuls-Reihe und ergänzt: „Nachdem bereits Lichtkünstler, Tänzer und klassische Musiker die Andachten in St. Korbinian mitgestaltet haben, freuen wir uns jetzt über die musikalischen Beiträge aus der neuen Volksmusikszene, die mit dem Ausfall des Oktoberfestes und von weiteren Herbstfesten zu kämpfen hat.“ Die Erzdiözese setzt damit die kontinuierliche Unterstützung von Künstlerinnen und Künstler aus der Musik- und Kulturszene mit Blick auf die Pandemielage fort.

Das Musik-Genre der „Neuen Volksmusik“ steht für eine Verbindung von Elementen der Volksmusik mit Jazz, Folk, Elektronik, Rock und anderen Musikstilen. Die Volkssänger konzipieren ihre Darbietungen selbst und tragen diese live in oft folklorehafter und humoristischer Darstellung vor. Die erste „VolkssängerInnen-Andacht“ wird am Dienstag, 21. September, um 19 Uhr unter der Leitung des Pastoralreferenten Tobias Lechner-Bär von der bayerischen Schauspielerin Veronika von Quast zusammen mit dem freiberuflichen Komponisten und Musiker Florian Burgmayr, dem bayerischen Folk- und Jazzmusiker Titus Waldenfels und dem Musiker Michael Reiserer gestaltet.

Bei der darauffolgenden Andacht am 28. September wirken Winfried Frey, Volksschauspieler, Kabarettist, Autor und Regisseur, Operettensänger Anton Leiss-Huber sowie Julian Schwarz und Johannes Stern mit. Das Quartett rückt die Kompositionen von Ralph Benatzky mit Geschichten und Musik in den Mittelpunkt der künstlerischen Gestaltung. Die Andacht selbst leitet Wolfgang Neuner. Nähere Informationen zu allen VolkssängerInnen-Andachten werden unter www.pfarrverband-sendling.de veröffentlicht.

Zahlreiche Pfarreien im gesamten Erzbistum haben bereits im vergangenen Jahr freiberufliche Künstlerinnen und Künstler in die Gestaltung von Gottesdiensten einbezogen und so dazu beigetragen, die schwierige Lage vieler Kunstschaffender infolge der Corona-Pandemie etwas zu lindern. (rs)

Hinweis: Für alle VolkssängerInnen-Andachten gilt die 3G-Regel, nach der nur Geimpfte, Genese und Getestete Einlass erhalten. Ein entsprechender Nachweis ist zusammen mit einem gültigen Ausweisdokument am Einlass vorzuzeigen. Alle Mitwirkenden und Besucher müssen durchgehend einen Abstand von 1,5 m untereinander einhalten. Eine medizinische Maske ist für den Besuch der Andachten ausreichend. Diese kann am Platz abgenommen werden, wenn ein Abstand von 1,5 Metern zu Angehörigen eines anderen Hausstands gewährleistet ist.

Bericht: Erzbischöfliches Ordinariat

Foto: Hötzelsperger – (Dom-Kirche zu Freising)

 

 

 

 

 

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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