Kirche

Erzdiözese informiert über Gesamtstrategieprozess

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

 Mit zwei virtuellen Veranstaltungen informiert die Erzdiözese München und Freising über den aktuellen Stand in ihrem Gesamtstrategieprozess. Alle Interessierten sind eingeladen, sich am Dienstag, 27. Juli, um 19 Uhr oder am Mittwoch, 28. Juli, um 10 Uhr einen eigenen Eindruck von Ziel und Arbeitsweise dieses zukunftsgerichteten Projekts zu machen.

Dazu informieren Generalvikar Christoph Klingan und weitere Mitwirkende im Strategieprozess. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie die Erzdiözese zu Schwerpunktsetzungen kommen und die vorhandenen Ressourcen so einsetzen kann, dass sie möglichst viel Wirkung entfalten. Zudem werden das weitere Vorgehen im Prozess und die möglichen nächsten Schritte nach seinem Abschluss zum Jahresende 2021 skizziert. Vertreterinnen und Vertreter aus den Arbeitsgruppen des Gesamtstrategieprozesses berichten in den virtuellen Veranstaltungen von ihren Diskussionen und Überlegungen. Es können auch Fragen gestellt werden. Die Termine am Dienstag, 27. Juli, um 19 Uhr (Zugangslink: www.erzbistum-muenchen.de/infoveranstaltung-strategieprozess-1) sowie am Mittwoch, 28. Juli, um 10 Uhr (Zugangslink: www.erzbistum-muenchen.de/infoveranstaltung-strategieprozess-2) dauern beide etwa 90 Minuten und haben den gleichen Inhalt. Eine Anmeldung im Vorfeld ist nicht erforderlich.

In ihrem Gesamtstrategieprozess entwickelt die Erzdiözese München und Freising Leitlinien für ihr zukünftiges Handeln. Aktuell wirken rund 90 Personen in sechs Arbeitsgruppen mit, die sich regelmäßig treffen und sich jeweils mit einem festgelegten Bereich kirchlichen Wirkens befassen. Gemeinsam erarbeiten die Mitglieder hier eine Grundlage, um Kirche zukunftsgerichtet zu gestalten. Innerhalb ihres jeweiligen Arbeitsfeldes sollen die Arbeitsgruppen aber auch Priorisierungen vornehmen: Welche Angebote sind unverzichtbar, welche können zurückgestellt werden? Neben der inhaltlichen Diskussion und Schwerpunktsetzung werden die zur Verfügung stehenden Ressourcen in den Blick genommen und Wege diskutiert, wie mit ihrem Rückgang konstruktiv umgegangen werden kann. Ziel des Prozesses insgesamt ist die Erarbeitung von inhaltlichen Kriterien für zukünftige Entscheidungen, die personelle, finanzielle oder räumliche Ressourcen betreffen, um als Kirche weiterhin aktiv für die Menschen da sein zu können. Nach den Beratungen in den Arbeitsgruppen folgt als nächster Schritt die Zusammenführung der Arbeitsergebnisse zu einem zentralen strategischen Zielbild, das Orientierungspunkt bei der Ausgestaltung des kirchlichen Handelns und künftigen Entscheidungen über den verantwortungsvollen Einsatz der Ressourcen sein wird. Der Abschluss des Gesamtstrategieprozesses ist nach derzeitigem Stand für Dezember 2021 geplant. Danach beginnt die Umsetzung seiner Ergebnisse. (gob)

Bericht: Erzbischöfliches Ordinariat

Foto: Hötzelsperger

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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