Kirche

Erzdiözese feiert 60 Jahre Partnerschaft mit Ecuador

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Mit der Entzündung von vier eigens gestalteten Kerzen bei dem Mittags-Impuls „Atempause“ am Donnerstag, 13. Januar, um 12.30 Uhr in St. Michael beginnen die Feierlichkeiten zu 60 Jahren Partnerschaft zwischen dem Erzbistum München und Freising und Ecuador. Die vier in Ecuador gestalteten Kerzen wandern ein Jahr lang als Symbol der Verbundenheit durch das Erzbistum, umgekehrt sind vier hierzulande gestaltete Kerzen in Ecuador unterwegs.

Am Samstag, 22. Januar, von 17 Uhr bis 19 Uhr organisiert der Diözesanrat eine spanisch-deutsch gedolmetschte Videokonferenz mit Vertretern der ecuadorianischen Laienorganisation CNL. Auf Basis der päpstlichen Enzyklika „Laudato Sí“ geht es um „Realität und Umweltausblicke in Ecuador – aus Sicht der ecuadorianischen katholischen Laien“. Interessierte können sich bis zum 21. Januar unter weltkirche@eomuc.de anmelden und erhalten dann den Zugangslink. Am Mittwoch, 26. Januar, heißt es bei den Fürstenrieder Schlossgesprächen: „Erzähl mir von Deinem Glauben“. Zu Gast ist Schwester Veronika Hornung OP, Mitglied der Schlehdorfer Missions-Dominikanerinnen, die 27 Jahre lang im Missionseinsatz in Ecuador war. Wie Menschen verschiedener Völker und Kulturen voneinander lernen und sich auch gegenseitig im Glauben ermutigen, ist für sie immer wieder Frage und Aufgabe.

Das ganze Jahr über gibt es verschiedene Veranstaltungen. Am Sonntag, 13. März, treffen sich ehemalige Freiwillige via Zoom-Konferenz. Ebenfalls im März wird Weltkirche auch kulinarisch erlebbar. Am Donnerstag, 17. März, wird beim vom Münchner Bildungswerk veranstalteten Online-Kurs „Weltkirche geht durch den Magen – Ecuador“ eine kulinarische Entdeckungsreise gestartet (Anmeldung unter www.muenchner-bildungswerk.de/veranstaltung/143278online). Am Sonntag, 24. April, organisiert der für die Ecuador-Partnerschaft zuständige Arbeitskreis Amistad im Bund der Deutschen Katholischen Jugend via Zoom-Konferenz eine Geburtstagsfeier, bei der ecuadorianische und Münchner Jugendliche gemeinsam Kuchen backen. Der traditionelle Ecuador-Sonntag, der in allen Pfarreien der Erzdiözese gefeiert wird, findet heuer am 26. Juni statt. Noch kein genaues Datum hat hingegen ein für Juli geplanter „Andenabend“, der in Zusammenarbeit mit Misereor im Amerikahaus München die Länder Ecuador, Peru und Bolivien in den Mittelpunkt stellen will. Eine Fachtagung in Rosenheim zum Thema Partnerschaft und Engagement am Samstag, 5. November, sowie eine Adventskalender-Aktion mit Partnern aus Ecuador beschließen das Jubliäumsjahr.

Die Abteilung Weltkirche des Ordinariats München koordiniert die einzelnen Aktionen. Sie plant darüber hinaus Pfarrverbände und einzelne Pfarreien zu kontaktieren, um eine Bestandsaufnahme der Ecuador-Kontakte und des solidarischen Engagements zu machen. Ziel der Befragung ist die bessere Vernetzung untereinander, die Unterstützung bei den Projektpatenschaften und das Sichtbarmachen der vielen Verbindungen mit dem Andenland in Form einer Online-Landkarte. Ein besonderes Anliegen ist es, den Internationalen Freiwilligendienst Incoming und Outgoing bekannter zu machen. Interessierte junge Menschen können sich noch bis zum 11. Februar zu einem einjährigen Freiwilligendienst in Ecuador ab August 2022 bewerben: www.freiwillig-weg.de. (uq)

Bericht: Erzbischöfliches Ordinariat

Foto: stock.adobe.com | piccaya
Las Penas – die älteste Gegend von Guayaquil, Ecuador

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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