Leitartikel

Ersttonfest in Rottenbucher Pfarrkirche

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Seit 2019 is die barocke Freywis-Orgel in der Pfarrkirche von Rottenbuch im Pfaffenwinkel verstummt nachdem aufwendige Reparaturen durch die Bonner Orgelbaufirma Klais anstanden. Nun erklingt sie wieder und erfreut die gläubigen Kirchenbesucher. Die  noch nicht vollständig restaurierte Orgel war guter Anlass für einen besonderen Festtag, für das sogenannte “Ersttonfest”, das eine Art Richtfest ist. Den Gottesdienst hielt  Pfarrer Josef Fegg in Konzelebration mit Prälat Georg Kirchmeir, ehemaliger Wies-Pfarrer und Ruhestandspfarrer im Pfarrverband Rottenbuch sowiie mit Diakon Martin Mylius. Da der freudige erste Ton, ein zartes “Es”, erst nach der Kommunion erklingen sollte, gestalteten den Gottesdienst bis dahin musikalisch das Rottenbucher Bläserensemble und Sänger des Kirchenchores unter der Leitung von Kirchenmusiker Florian Löffler. Die ersten Organisten waren Kirchenmusiker Florian Löffler sowie Matthias Wagner, der in den letzten beiden Jahren die Restaurierung leitete. Nach dem Gottesdienst bestand für die Kirchenbesucher Gelegenheit, die restauierte Orgel aus der Barockzeit in Augenschein zu nehmen, dabei sagte Max Bertl, Ehrenvorsitzender des Bayerischen Trachtenverbandes: “Bei dieser Orgel handelt es sich um ein göttliches Kunstwerk”.

Beim Erttonfest waren nur die ersten zwei Register zu hören, die Restaurierungsarbeiten gehen noch weiter. Die festliche Orgelweihe ist vorgesehen für Pfingstsonntag, 5. Juni 2022, die dann fertige Orgel wird vom Apostolischen Nuntius in Deutschland S. E. Msgr. Dr.  Nikola Eterovic geweiht werden.

Fotos: Pfarrverband Rottenbuch / Florian Löffler

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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