Kirche

Erntedank in Aschau i. Chiemgau

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Das durchwachsene Regenwetter am Erntedankfest in Aschau i.Chiemgau brachte zwar den Segen von oben, doch die angedachte Flurprozession wurde dadurch nicht durchgeführt. Aschaus Ortspfarrer Paul Janßen sagte in der Katholischen Pfarrkirche Darstellung des Herrn, Dank für die gute und reichliche Ernte des Sommers und gab den Segen mit dem Allerheiligsten. Feierlich gestaltet wurde der Gottesdienst durch den Kinderchor und den Instrumentalisten der Pfarrei unter der Leitung von Kirchenmusikerin Christine Klinger. In das durch die Aschauer Bäuerinnen festlich geschmückte Gotteshaus sind neben den Aschauer Fahnenabordnungen und Vereinen die K. B. Gebirgsschützenkompanie gekommen. Zur Gabenbereitung brachten die Kinder der beiden örtlichen Trachtenvereine Hohen- und Niederaschau die Ehrengaben von Getreide, Trauben, Hostien und Wein zum Altar. Das Standbild der heiligen Notburga und eine große Erntekrone aus viererlei Getreidesorten zierten neben Gemüse, Blumen und Früchten ebenfalls den Altarraum. Das Erntedankfest ist eines der ältesten Feste überhaupt. Dieses geht vermutlich auf römisches Brauchtum zurück und wird seit dem 3. Jahrhundert nach Christi Geburt gefeiert.

Bericht und Bilder: Herbert Reiter

 

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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