Kirche

Erinnerungen an Pfarrer Josef Preis – vor 20 Jahren verstorben

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Gut und gerne erinnern sich Chiemgauer Gläubige  von Prien und von Reit im Winkl an Pfarrer Josef Preis, er war zehn Jahre Priester  in Prien und er verstarb am Karfreitag vor 20 Jahren. An ihn wollen wir mit dem nachfolgenden Beitrag aus der Pfarrei Reit im Winkl denken:
Viel zu früh war der Nachfolger von Edmund Bargon, Pfarrer Josef Preis mit 46 Jahren nach einer Amtszeit von knapp eineinhalb Jahren, von Oktober 1998 bis zum Karfreitag 2000, in die Ewigkeit abberufen worden. Schwer war sein Weg zum Priester gewesen. Auf dem Umweg über die Lehre als Industriekaufmann kam der 1953 in Heimenkirch als erstes von fünf Kindern geborene »Sepp«, wie ihn seine Freunde nannten, zum Einstieg in seine eigentliche Bestimmung, den Priesterberuf. 1972 ging er in das Spätberufenenseminar nach Waldram, um sein Abitur nachzuholen. Das Studium der Philosophie und Theologie folgten in München und Innsbruck. Im Dom zu Freising wurde er mit 30 Jahren, am 25. Juni 1983, zum Priester geweiht Nach der Feier des ersten heiligen Messopfers in seinem Allgäuer Heimatort folgten drei Kaplansjahre in Berchtesgaden, danach zwei Jahre Jugendpfarrer im Landkreis Berchtesgaden. Schließlich wirkte er zehn Jahre als Pfarrer in Prien am Chiemsee, ehe er seine Endstation, die Pfarrei Reit im Winkl übernahm.

Fotos/Repros: Hötzelsperger – Bilder-Erinnerungen an Pfarrer Josef Preis

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

1 Kommentar

  • Ich denke oft und gerne an Herrn Pfarrer Preis zurück. Mein Vater starb im Jahr 1993 mit nur 47 Jahren und Pfarrer Preis gab ihm die Sterbesakramente. Er war wirklich ein toller Seelsorger. Traurig hörte ich damals von seinem frühen Heimgang. Gott holt sich immer die Besten.

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